StartNachrichtenWiderstandDas Regime entfernt Bilder von verhassten Führern von öffentlichen Plätzen

Das Regime entfernt Bilder von verhassten Führern von öffentlichen Plätzen

Téhéran 27 décembre 2009 In Erwartung von Demonstrationen am 11. Februar und in Angst vor dem Zorn des Volkes entfernt das Regime Bilder von Khomeini, Khamenei und Ahmadinejad von öffentlichen Plätzen

Die repressiven Ordnungskräfte marschieren in großer Zahl in öffentlichem Gelände auf. Internet- und SMS-Verbindungen werden unterbrochen

NWRI – Im Vorfeld des für den 11. Februar geplanten Aufstands hat das klerikale Regime am Samstag begonnen, Bilder des Regimegründers Khomeini, seines Höchsten Führers Ali Khamenei, sowie seines Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad zu entfernen, aus Sorge, daß Demonstranten die Bilder erneut in Brand setzen könnten. Sie wurden von öffentlichen Plätzen und Straßen entfernt und durch gewöhnliche Plakatwände ersetzt.

Inzwischen dauert die Arbeit an der Installierung von drahtlosen Lautsprechern und Übertragungssystemen an dem Weg vom Imam-Hossein-Platz zum Azadi-Platz in Teheran an. Von dort werden regimefreundliche Slogans zu hören sein. Die repressiven Kräfte bringen in der Nähe der Lautsprecher auch Kameras an, damit sie jeden identifizieren können, der sie abzumontieren versucht. Die Kameras werden versteckt zwischen den Plakatwänden angebracht.

Es wurde berichtet, daß bei früheren Vorfällen junge Demonstranten zuerst die Kameras und dann die Übertragungssysteme der Mullahs beschädigten.

Das Regime hat weitere Maßnahmen eingeleitet, um das Volk einzuschüchtern und seine verbreitete Teilnahme an den Demonstrationen zu verhindern, die für den Jahrestag der Revolution, den 11. Februar, geplant sind. Ordnungskräfte zu Fuß und Anti-Demonstrations-Garden auf Motorrädern führen Übungen auf den Straßen und zentralen Plätzen durch; Internet- und SMS-Verbindungen werden zerschnitten. Doch diese Maßnahmen, zu denen das Regime in seiner Angst greift, werden ebenso wie in der Vergangenheit nur dem Zorn und Haß der tapferen iranischen Jugend begegnen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
9. Februar 2010