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Anstrengungen Ahmadinejads zur Verheimlichung des iranischen Atomwaffenprogramms

 Verzweifelte Anstrengungen Ahmadinejads zur Verheimlichung des iranischen Atomwaffenprogramms und zur Verhinderung einer weltweit einheitlich dagegen gerichteten Politik

NWRI – Am Freitag, den 9. April 2010 prahlte der Präsident des Regimes, Mahmoud Ahmadinejad, verlogen über „eine neue Generation von Zentrifugen“. Er sagte, die Nuklear-Anlage in Natanz werde nach der Installation von 60 000 Zentrifugen einer neuen Generation in der Lage sein, die nicht nur für einen, sondern sechs Reaktoren nötige Energie zu liefern. In einer falschen Kalkulation behauptete er, die Elektrizität, die durch den Reaktor von Bushehr erzeugt werde, sei zehn Mal kostengünstiger als die durch Öl erzeugte Elektrizität. 
 

Seitdem das Regime in innere und äußere Krisen verwickelt ist, strebt es um so mehr nach Atomwaffen; Erklärungen wie diese dienen dazu, die Atomwaffen-Ambitionen Teherans zu verschleiern. Atomwaffen-Experten stimmen inzwischen überein: Die Nuklear-Anlagen Teherans dienen dazu, das Regime mit der Atombombe zu versorgen. Selbst Vertreter des Regimes und Regierungsstellen geben zu: Teherans Behauptungen, es werde bald die Fähigkeit besitzen, angereichertes Uran in dem für die Produktion nuklearer Energie nötigen Maße zu produzieren, sind falsch.

Das Regime gibt zu: Energie, die durch Atom-Reaktoren erzeugt wird, ist um ein Mehrfaches teurer als die durch andere Ressourcen wie Öl erzeugte Energie. Das Parlament des iranischen Regimes stellte in einem vertraulichen Expertenbericht im Februar 2003 fest: „Es sei erwähnt, daß der Iran nur wenige Uranreserven besitzt. Die bekannten Uran-Minen können nur 20% des für die 1200-Megawatt-Anlage von Bushehr benötigten Materials liefern. Daher können wir erwarten: Die gesamte für dies Projekt benötige Inbesitznahme wäre eine Verschwendung – ähnlich wie die der Fonds, die vor der Revolution von 1979 mit dem Programm verbunden waren.“ Indem er sich auf die Nuklear-Anlagen in Natanz und Arak bezog, die vom NCRI im Jahre 2002 öffentlich bekannt gemacht worden sind, fügt der Bericht hinzu: „Das Parlament war über diese beiden größeren Projekte und die damit verbundenen Programme nicht informiert. Der Legislative ist nicht klar, woher die Budgets für diese Projekte kamen. Sie wußte auch nicht, wie dies Projekt begann. In dem Dreijahresbericht der Regierung wurden diese Projekte nicht erwähnt.“

Am abschließenden Teil des Berichts wird dann erwähnt, was zuerst vom Nationalen Widerstandsrat des Iran während einer Pressekonferenz in Paris enthüllt worden ist: „Die Konstruktion des Reaktors von Bushehr ging von falschen technischen Voraussetzungen aus. … Der Mangel an Nuklearenergie im Lande ist das größte Problem für den Bau irgendeines Nuklear-Reaktors. Und auf der anderen Seite wird der Bau von Nuklear-Reaktoren das Land von fremden Nationen abhängig machen; das ist nicht im Interesse der Nation. Jede Energie-Einheit, die von Gas geliefert wird, ist weit billiger als die vom Nuklear-Reaktor produzierte Energie. Eine Investition in nukleare Energie kostet zwei- bis dreimal so viel wie eine Investition in Wasserkraftwerke. Daher ist der Bau von nuklearen Reaktoren ökonomisch nicht vernünftig.“

Zu derselben Zeit behauptet Ahmadinejad in gespenstischen Lügen: „Unsere Experten besitzen das gesamte für die nukleare Anreicherung erforderliche technisch know-how“ und: „Der Iran könnte sich zu dem einzigen Land entwickeln, das über einen vollständigen Kreislauf nuklearer Energie verfügt.“ Er behauptete auch: „Wir können in 24 Stunden eine Lage von Uran um 20% anreichern.“ Indem er sich auf die Laser-Anreicherungs-Technologie bezog, wollte Ahmadinejad weismachen, Teheran habe auf dem Wege zur Nuklearenergie bereits den point of no return überschritten, und keine Sanktionen, keine Entschiedenheit könnten hier noch wirken.

Der Gewinn von Atomwaffen wäre für den religiösen Faschismus, der den Iran beherrscht, das einzige Überlebensmittel. In einer Zeit, in der das Regime von inneren Zerreißproben, bespiellosem Abscheu seitens der Gesellschaft und verstärkter internationaler Isolation heimgesucht wird, könnte es sein Nuklearprogramm überhaupt nicht aufgeben. Daher muß die internationale Gemeinschaft eine entschiedene Haltung einnehmen; dazu gehören sofortige und umfassende militärische, technologische, diplomatische, ökonomische Sanktionen, besonders auch Öl-Embargos.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 10. April 2010