WASHINGTON – Zwei Senatoren forderten eine neue Sanktionsrunde gegen den Iran. Sie hat das Ziel, die islamische Republik an Geschäften mit der Währung Euro in aller Welt zu hindern. Der Iran ist bereits größtenteils von internationalen Transaktionen in Dollar ausgeschlossen, demnach müssen die ausländischen Banken die Geschäfte in anderen Währungen abwickeln.
In einem Antrag zur Budgetänderung forderten der Republikaner Kirk aus Illinois und der Demokrat Joe Manchin aus West Virginia entsprechende Sanktionen gegen sogenannte „Euro Schlupflöcher“.
Der Antrag sieht vor, dass der Iran keine Konten in Euro mehr führen darf und dass das interne Zahlsystem der europäische Zentralbank nicht mehr benutzt werden kann.
Die Senatoren hoffen, dass der Antrag am Wochenende angenommen wird.
