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USA lehnen Kooperation mit dem iranischen Regime beim Kampf gegen die IS ab


US-Außenminister John Kerry hat jede Kooperation mit dem iranischen Regime beim Kampf gegen die ISIS im Irak und in Syrien abgelehnt.

 

Auf einem Besuch in Bagdad sagte Kerry am Mittwoch: „Die Vereinigten Staaten arbeiten weder militärisch noch auf andere Weise mit dem Iran zusammen, und wir haben in dieser Situation auch nicht die Absicht, das zu tun.“ Das berichtet die New York Times. 

Das iranische Regime unterstützt seit einiger Zeit schiitische Milizen, die gegen ISIS kämpfen. Es setzt von einem Flugplatz in Bagdad aus Drohnen im Irak ein und schickt Tonnen militärischer Ausrüstung an die Iraker. 

Am Donnerstag wird in der saudischen Stadt Jeddah ein größeres Treffen zwischen Amtsträgern aus den USA und arabischen Ländern stattfinden. Es soll über die Bildung eines Bündnisses gegen den Terrorismus in der Region gesprochen werden. 

An der Konferenz werden neben den USA die Staaten des Golfkooperationsrats, Jordanien, Ägypten, die Türkei und Libanon teilnehmen. 

Am Mittwochabend wurde bekannt gegeben, dass auch der Irak sich an dem Treffen beteiligen werde, aber darüber, dass das iranische Regime sich dem Bündnis anschließen könnte, wird es zurzeit keine Diskussion geben. 

Ein US-Beamter sagte der Zeitung Asharq Al-Awsat: „Die Vereinigten Staaten sind voller Erwartung, zu hören, was die Staaten der Region und ihe Verbündeten gegen den Terrorismus tun können.“ 

Der Beamte, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte weiterhin: „Es geht nicht darum, die Zahl der Länder, die gegen den Islamischen Staat Irak und Syrien (ISIS) und andere Extremistengruppen antreten, zu erhöhen, sondern um klares Handeln und deutliche Stellungnahmen diesen Gruppen gegenüber.“ 

Er fügte hinzu: „Darüber, dass das iranische Regime sich dem Bündnis anschließen könnte, wird es zurzeit keine Diskussion geben.“ Washington sehe für das iranische Regime keine Rolle in dem Bündnis. 

Es wird erwartet, dass der saudische Außenminister Prinz Saud Al-Faisal und Außenminister Kerry am Donnerstag eine gemeinsame Pressekonferenz geben und über das Treffen detailliert Auskunft geben werden. Es wird auch zur Sprache kommen, wie man die Tätigkeiten von extremistischen Gruppen wie der ISIS in Grenzen halten kann.