StartNachrichtenWiderstandFranzösische Volksvertreter erklären sich mit dem iranischen Widerstand solidarisch

Französische Volksvertreter erklären sich mit dem iranischen Widerstand solidarisch

Am Sonntag, den 24. Januar 2016 fand in der Residenz des Nationalen Widerstandsrates des Iran in Auvers-sur-Oise (nördlich von Paris) eine Konferenz statt,

an der französische Politiker und Volksvertreter teilnahmen. Die Konferenz trug den Titel „Solidarität französischer Volksvertreter mit dem iranischen Widerstand gegen den unter dem Banner des Islam auftretenden Extremismus“. 

In ihrem Beitrag zu der Konferenz erklärte Frau Rajavi: Während der Präsidentenwahl des Regimes versprach Rouhani, für eine gemäßigte Politik einzutreten. Doch in wenigen Tagen wird er mit der ominösen Bilanz von 2 000 Hinrichtungen nach Europa kommen – regelmäßigen Hinrichtungen politischer Gefangener, Raketenangriffen auf Camp Liberty sowie verheerender Armut, Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Stagnation im Lande, tödlichen Einmischungen in Syrien und im Irak, Kriegstreiberei im Jemen, Terrorismus in Kuwait und Bahrain, Erprobung neuer Raketen &c. 

Frau Rajavi führte aus: Rouhani kommt nach Europa, um die Schwäche und Isolation des Regimes zu verdecken. Er versucht, das Gesicht eines Gemäßigten aufzusetzen, um die Hinrichtungen im Iran und die Rolle der Mullahs beim Massaker in Syrien zu vertuschen.

Sie fügte hinzu: Das iranische Volk erwartet von Frankreich, daß es den Täuschungen Rouhanis nicht entgegenkommt, sondern an der Seite des iranischen Volkes steht. So werden die Humanität und die Werte Frankreichs verteidigt; das ist die richtige Politik. 

Frau Rajavi betonte: Um die Unterstützung der Mullahs zu rechtfertigen, behaupten einige, Rouhani mißbillige die iranische Politik; in Wirklichkeit billigt er sie. Er verteidigt die Hinrichtungen. Er unterstützt Bashar Assads Diktatur. Er versucht, das Raketenprogramm der Revolutionsgarden zu vergrößern. Er verteidigt die religiöse Tyrannei.

Während der Versammlung sprachen folgende Politiker, Bürgermeister und Volksvertreter Frankreichs: Rama Yade, ehemals Minister für die Menschenrechte, Dominique Lefevbre, Mitglied der französischen Nationalversammlung, Yves Bonnet, ehemals Gouverneur, Jean Paul Jeandon, Bürgermeister von Cergy, Bruno Macé, Bürgermeister von Villiers Adam, Claude Krieguer, Bürgermeister von Asnières sur Oise, Khelid El Fara, Jean–Pierre Béquet, ehemals Bürgermeister von Auvers-sur-Oise, Jacques Feyte, ehemals Bürgermeister von Neuville sur Oise, Gilbert Marsac, ehemals Bürgermeister von Joy le Moutier, Sylvie Fassier, Bürgermeisterin von Le Pin, Armand Jacquemin, Bürgermeister von Moussy Le Vieux, Hervé Touguet, Bürgermeister von Villeparisis, Spouad Ancelot als Vertreter von Abgeordneten der Provinz Seine et Marne, Dominique Bailly, Bürgermeister von Vaujours, Mohammed Cherfaoui, Boualem Benkhalouf in Vertretung von Abgeordneten von Seine Saint-Denis sowie Jacky Duminy, Bürgermeister von Ors.

In einem anderen Teil ihrer Rede wies Maryam Rajavi auf das im der vorigen Woche vom iranischen Regime widerstrebend bekundete Einverständnis mit dem Nuklearabkommen hin und fügte hinzu: Das iranische Regime mußte sein ominöses Nuklearprojekt nach den Enthüllungen des iranischen Widerstands und wegen der von der internationalen Gemeinschaft verhängten Sanktionen aufgeben. Es ist eine sehr wichtige Erfahrung; es zeigte, daß das iranische Regime gegen Druck empfindlich ist. 

Frau Rajavi betonte: Es ist jetzt an der Zeit, das iranische Regime zur Aufgabe der Hinrichtungen, zur Befreiung der politischen Gefangenen und zur Aufgabe der Angriffe auf Camp Liberty und des Raketenprogramms zu zwingen. 

Sie wiederholte, der einzige Weg zu Frieden und Stabilität in der Region bestehe in der Vertreibung des iranischen Regimes daraus – aus Syrien, dem Irak, dem Libanon und dem Jemen; es müsse gezwungen werden, das Massaker an den wehrlosen Menschen in Syrien zu beenden.

Maryam Rajavi brachte ihr Entsetzen angesichts der furchtbaren Tragödie des 13. November zum Ausdruck; sie bezeichnete das krebsartige Wuchern von DAESH als eine der destruktiven Folgen der Ambitionen der Mullahs, in der Region zu einer Hegemonie zu kommen. Sie sagte: Erst als die den Iran beherrschenden Mullahs ihren Marionettenregierungen im Irak und in Syrien halfen, die Völker dieser Länder zu unterdrücken, ergab sich für DAESH die Möglichkeit, zu wachsen und sich auszubreiten.

Frau Rajavi führte aus: Der Koran erklärte, es dürfe in der Religion keinen Zwang geben. Aus diesem Grunde verwerfen wir entschieden die Scharia-Gesetze der Mullahs, die dem Islam entgegengesetzt sind. Wir verwerfen alle despotischen Regimes, wie sie auch heißen mögen – „Velayat-e Faqih“, „Islamisches Kalifat“ oder „Islamischer Staat“. Der wahre Islam fördert Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen und ruft auf, die Souveränität des Volkes anzuerkennen und für Toleranz einzutreten. 

Iranische Künstler – Mitglieder des NCRI – umrahmten unter dem Dirigenten und Komponisten Mohammad Shams und gemeinsam mit dem Musiker Hamidreza Taherzadeh die Versammlung musikalisch.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 24. Januar 2016