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IRAN: In der letzten Zeit haben zwölf Banken Bankerott erklärt

In der letzten Zeit wurde von den staatlichen Medien des iranischen Regimes berichtet, es hätten zwölf Banken Bankerott erklärt; die Institutionen selbst hatten es nicht öffentlich bekanntgegeben.

Die staatliche Nachrichtenagentur ILNA zitierte am 1. Mai einen Ökonomen des Regimes, der die extrem hohe Arbeitslosenrate einräumte und durchblicken ließ, daß die Wirtschaft des Regimes nicht mehr reformfähig sei. „Derzeit sind 12 Banken offiziell bankerott, aber nichts davon wird öffentlich bekanntgegeben,“ sagte er.

Hossein Raghfar, Ökonom und Mitglied des Lehrkörpers der Teheraner Az-zahra-Universität, sagte: „Die Infrastruktur des Iran ist in einer problematischen Lage; denn es haben keine Strukturreformen stattgefunden. In gewisser Hinsicht beträgt die Möglichkeit irgendeiner Reform der Wirtschaft gleich Null.“

„Die Löhne sind niedrig – daher die geistige Entleerung (brain drain) im Iran; m. a. W., das menschliche und finanzielle Kapital schwindet im Iran dahin,“ stellte er fest.

Mit bezug auf die niedrigen Löhne für Arbeiterinnen in einigen Provinzen sagte Raghfar: „In einer Reihe von Fällen sind die Löhne für Frauen so niedrig, daß wir von einer Art von Sklaverei sprechen müssen.“

Er stellte fest, jedes Jahr absolvierten 940 000 Studenten die Universitäten; sie müßten sich großenteils in die Arbeitslosenlisten eintragen lassen. Er äußerte sich betrübt darüber, daß die Arbeitslosenrate des Iran mit der keines anderen Landes vergleichbar sei.