Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenMenschenrechteDas iranische Regime bricht die Regeln des Welttages der Pressefreiheit

Das iranische Regime bricht die Regeln des Welttages der Pressefreiheit

NWRI – Dienstag, der 3. Mai – der Welttag der Pressefreiheit 2016: Die Meinungsfreiheit gehört zu den Menschenrechten – so nach Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Der Welttag der Pressefreiheit wurde im Dezember 1993 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen ausgerufen – auf Empfehlung der Allgemeinen Konferenz der UNESCO.

In den Augen der Vereinten Nationen ist der 3. Mai ein Anlaß, die elementaren Prinzipien der Pressefreiheit zu feiern, sich in der ganzen Welt nach dem Stand der Pressefreiheit zu erkundigen, die Medien vor Angriffen auf ihre Unabhängigkeit zu schützen und jene Journalisten zu ehren, die wegen der Erfüllung ihrer Pflicht ihr Leben verloren haben.

Erst im März 2016 erklärten die „Reporter ohne Grenzen (RSF)“, der Iran sei für Pressemitarbeiter immer noch eines der größten Gefängnisse; er rangiere in dem von den „Reportern ohne Grenzen“ für das Jahr 2015 herausgegebenen Index der Pressefreiheit auf Platz 173 von 180 Ländern.

Shahin Gobadi vom Auswärtigen Ausschuß des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI) sagte am Dienstag:

„Unter dem Mullah-Regime sind im Iran die Presse- und die Meinungsfreiheit nicht gegeben. Das Regime begnügt sich nicht damit, Journalisten wegen Themen, die die Mullahs als sensibel betrachten, zu knebeln, es geht sogar so weit, dissidente Blogger wie Sattar Beheshti zu verhaften und zu Tode zu foltern.“

„Die drakonischen Maßnahmen des Regimes gegen neue Organisationen sind seit dem Amtsantritt von Hassan Rouhani im Jahre 2013 nur aggressiver geworden. Dies wurde von mehreren internationalen Menschenrechtsorganisationen bestätigt,“ fügte Gobadi hinzu.