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Iran: Appell der Angehörigen von drei arabischen Landsleuten, die als politische Gefangene hingerichtet worden sind, dies international zu verurteilen

Die Henker des religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, haben heute morgen (17. August) drei junge politische Gefangene, die arabische Mitbürger sind, in Ahwaz Hamidieh erhängt unter der Mullah-eigenen Anklage der „Moharebeh (Feindschaft gegen Gott) und Verderbnis auf Erden“.

Die drei Gefangenen Kais Obeidavi, 25 Jahre und graduiert, sein 20-jähriger Bruder Ahmad Obeidavi sowie deren Cousin Sajjad Balawi (Obeidavi), ein Jurastudent, wurden von Anfang an vom Nachrichtendienst in Ahwaz gefoltert und in Einzelhaft unter Druck gesetzt. Außer den Hinrichtungen hat die Justiz der Mullahs Urteile zu 25 bis 35 Jahren Gefängnis gegen vier andere politische Gefangene, auch arabische Landsleute, ausgesprochen.
Der Iranische Widerstand spricht den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und ruft alle Landsleute auf, besonders die jungen Leute in der ganzen Provinz Khusistan, den Angehörigen dieser Hingerichteten und Gefangenen  in Solidarität und Unterstützung Beistand zu leisten.
Damit sind seit Beginn August, zusammenfallend mit dem Jahrestag zum Gedenken an das Massaker an politischen Gefangenen von 1988, die Hinrichtung von 29 politischen Gefangenen seitens der religiösen Diktatur, die im Iran herrscht, zu verzeichnen. Am 2. August wurden 25 sunnitische Gefangene zusammen hingerichtet. Die tatsächliche Zahl der Hinrichtungen aus politischen Gründen ist noch höher.
Diese Hinrichtungen bilden eine Fortsetzung des Massakers an politischen Gefangenen von 1988, deren Täter auch die Täter bei diesem Verbrechen sind. Die offiziellen Vertreter, denen die Durchführung von Khomeinis Fatwa anzulasten ist und die Mitglieder des „Todeskomitees“ von 1988 waren, gehören heute zu den hohen politischen, nachrichtendienstlichen und militärischen Vertretern des Regimes der Kleriker und sind für Unterdrückung und Hinrichtungen verantwortlich.
Der Iranische Widerstand betont, dass das iranischen Regime nur mit Hinrichtungen, Folter und Unterdrückung überleben kann und bittet die internationale Gemeinschaft, besonders den Sicherheitsrat und den UN Menschenrechtsrat, die Mitgliedstaaten und alle Menschenrechtsorganisationen, diese neue Welle der politisch motivierten Hinrichtungen  zu verurteilen und das Dossier über die Verbrechen des Mullah-Regimes, vor allem das Massaker von 1988, dem UNO Sicherheitsrat vorzulegen und die Führer dieses Regimes der Justiz zu überantworten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran