StartNachrichtenWirtschaftIran ist ein „Paradies“ für korrupte Zwischenhändler und Verleiher

Iran ist ein „Paradies“ für korrupte Zwischenhändler und Verleiher

Von Mahmoud Hakamian

Viele Experten sind der Meinung, dass einer der Gründe für den wirtschaftlichen Niedergang im Mullahregime seine mafiaähnlichen Strukturen sind. Dies zeigt sich besonders deutlich im Bereich von „Vermietung und Verleih“.

Es ist ein Phänomen, was der Handlungsweise von Parasiten ähnelt und es ist für den katastrophalen Zustand des iranischen Regimes verantwortlich. Diese Strukturen sind weder produktiv noch stellen sie eine rechtliche Struktur für das Regime sicher. Sie verhindert das Zahlen von Steuern und sie verbraucht immense Summen des nationalen Einkommens.

„In der Wirtschaft ist die Leihgebühr kein Ertrag. Die Erheber nutzt seinen politischen und wirtschaftlichen Einfluß oder erlangt über andere Beziehungen die Möglichkeit, illegal Geld zu verdienen.“ (Wikipedia encyclopedia)

Dies ist nur unter einem korrupten und ausplündernden Regime möglich, welches seine loyalen Agenten so an sich bindet, um an der Macht zu bleiben und zeitgleich sein Volk ausplündert.

Solche Phänomene sind überall zu finden. Es gibt die Mafia für Wasser, Boden, Berge, Ebenen, Reis, Zucker, Geflügel, Forstwirtschaft und See. Sie sind nur ein Teil der Beispiele dafür, welchen destruktiven Anteil die Korruption unter der Herrschaft im Mullahregime hat.

Ein Regierungsbericht gibt sogar die destruktiven Dimensionen der Mafiasysteme bekannt:“ Der Mangel an Transparenz und aussagekräftiger Statistiken und Informationssysteme ist einer der Hauptgründe für die Steuerflucht in der iranischen Wirtschaft. Die Steuerlast für die meisten heimischen Produkte beträgt 8%. In der Türkei liegt sie bei 20%. Daher ist der Iran ein Paradies für Zwischenhändler und Verleiher und wäre unser Steuersystem nicht so korrupt, dann gäbe es auch keine Steuerflucht in diesem Ausmaß“ (Staatliche Nachrichtenagentur IRNA, 8. November 2017).

Ein weiteres Beispiel sind internationale Berichte aus den skandinavischen Ländern. Dort beträgt die Steuerlast gar 50%, während sie im Iran nur 8% beträgt. Doch der Iran ist ein Land, wo Korruption allgegenwärtig ist und dies ist ein idealer Nährboden für die Mafia der Vermieter und Zwischenhändler.

Am 17. November 2017 schrieb die Nachrichtenagentur IRNA: „Obwohl Vermietung und Korruption als einer der stärksten Gründe für den Verfall der iranischen Wirtschaft angesehen werden, ist die Bestrafung bei Verstößen derart gering, dass quasi jeder frei handeln kann ,wenn er die Mietsummen erhöhen will und die Korruption fördern möchte.“