
Dringender Aufruf zur Rettung von Amins Leben
Das Todesurteil gegen den 38-jährigen politischen Gefangenen Amin (Peyman) Farahavar, der derzeit im Lakan-Gefängnis in Rasht inhaftiert ist, wurde vom Obersten Gerichtshof des Regimes erneut bestätigt. Ihm werden „Baghi“ (bewaffneter Aufstand) und „Moharebeh“ (Feindschaft gegen Gott) vorgeworfen. Da der Antrag seines Anwalts auf Wiederaufnahme des Verfahrens abgelehnt wurde, droht Herrn Farahavar die Hinrichtung.
In einer Erklärung vom 7. Mai 2025 gab das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) bekannt: „Am 1. Mai 2025 verurteilte die Justiz des Regimes Amin Farahavar im Revolutionsgericht von Rascht zum Tode. Amin ist ein politischer Gefangener, ein Anhänger der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) und ein Dichter aus der Provinz Gilan, der unter dem Pseudonym Payman bekannt ist. Er wurde in einer Gerichtsverhandlung unter Vorsitz des Strafrichters Ahmad Darvish-Goftar ohne Anwesenheit eines Anwalts zum Tode verurteilt.“
Das Urteil wurde Mitte 2025 von der Kammer 39 des Obersten Gerichtshofs des Regimes bestätigt, und der Antrag seines Anwalts auf Wiederaufnahme des Verfahrens wurde Anfang Mai 2026 offiziell abgelehnt.
Herr Farahavar leidet nach einer Gallenblasenoperation unter schweren Komplikationen, darunter starken Schmerzen im Operationsgebiet. Während des Verhörs erlitt er innere Blutungen, wurde aber systematisch lebensnotwendiger medizinischer Versorgung vorenthalten.
Der iranische Widerstand fordert die zuständigen Organe der Vereinten Nationen und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das Leben politischer Gefangener, die zum Tode verurteilt sind, insbesondere von Amin Farahavar, zu retten und ihre sofortige Freilassung zu gewährleisten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
27. Mai 2026

