Wednesday, February 8, 2023
StartInitiativenInternationale UnterstützungDer ehemalige US-Kommandeur in Ashraf: Martin Kobler ist für das ‚Todeslager’ Liberty...

Der ehemalige US-Kommandeur in Ashraf: Martin Kobler ist für das ‚Todeslager’ Liberty verantwortlich

NWRI – Der Vertreter der UNO im Irak Martin Kobler sollte wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit verfolgt werden, denn er hat das ‚Todeslager’ Liberty organisiert, er hat den Mord an seinen Bewohnern zugelassen – so ein früherer Leiter der Schutztruppe in Ashraf. Brigadegeneral David Philips sagte, Amerika habe die Bewohner von Camp Liberty der ‚iranischen Marionette’, dem irakischen Premierminister Nouri Al-Maliki ausgeliefert.

Und er fragte, wie Herr Kobler vor sich selbst bestehen könne, nachdem er die Bedingungen für den Angriff auf Camp Liberty geschaffen habe.

Er sprach in Paris während einer Feier zum Gedenken der Opfer des Überfalls, der sieben Personen das Leben kostete und mindestens 100 verletzte, und fragte: „Martin Kobler, wie können Sie vor sich selbst bestehen?

Sie haben diese Mordtaten möglich gemacht, und weigern sich doch, die Stätte dieser Schandtaten aufzusuchen. Was hat das Mullah-Regime an Ihnen? Was hält es über Ihrem Kopf?“

Er sagte, das Versprechen zum Schutz der Bewohner Ashrafs, sei hohl gewesen, und fügte hinzu: „Es waren leere Worte. Aber das glaubte ich damals noch nicht. Ich vertraute auf diese Worte, doch nun weiß ich, sie dienten nur dem Zweck, die Bewohner Ashrafs aufzufordern: ‚Legt eure Waffen nieder. Überlaßt uns die Verantwortung für eure Sicherheit und euer Wohlergehen. Übergebt euch den Händen anderer. Vertraut uns.’

Und was taten wir? Sie wurden den Händen der iranischen Marionette Al-Maliki ausgeliefert.“

Im vorigen Jahr sagte Brigadegeneral Philips, auch er habe sich daran beteiligt, die Bewohner Ashrafs davon zu überzeugen, sie würden, wenn sie nach Liberty umzögen, geschützt werden.

Doch er fügte hinzu: „Ich muß Ihnen sagen, ich war damals sehr zögerlich, und dennoch glaubte ich ihnen, daß Sie geschützt werden würden, daß sie dafür sorgen würden, daß Ihnen nichts geschähe. Die Vereinten Nationen würden dort sein, es werde nur eine Station des Weges sein. Sie sollten dorthin gehen und von dort an einen anderen Ort fliegen.

Wie sehr fühlte ich mich an 2003, 2004 erinnert! Genau dieselben Worte wurden im letzten Jahr gebraucht wie damals im Gebäude des Hauptquartiers in Camp Ashraf.

Nun ja, die Verantwortlichen in Ashraf vertrauten uns, und was haben Sie dafür bekommen? Leiden, unerträgliche Pein durch die Hände der irakischen Kerkermeister, Ihr persönliches Eigentum gestohlen, zerstört, Ihre Häuser zerstört.

Selbst der Märtyrer-Friedhof in Camp Ashraf verwüstet. Wir haben es beobachtet: Was eine zeitweilige Zuflucht sein sollte, daraus wurde ein Todeslager.

Das Wort Konzentrationslager benutze ich dafür nicht mehr. Camp Liberty ist ein Todeslager. Und zu denken, daß eine Mission der Vereinten Nationen und Martin Kobler in vollem Bewußtsein ein Todeslager gebilligt haben!“

Und an Martin Kobler gewandt, sagte er: „Sie hätten nicht nur an den Ort des Verbrechens eilen müssen, Sie hätten dort schon immer sein müssen. Sie hätten in Camp Liberty leben müssen, um die Bewohner zu schützen.

Martin Kobler, gegen Sie sollte man wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit vorgehen. Sie haben ein Todeslager errichtet, Sie haben sich zum Komplizen eines Mordes an Personen gemacht, die zu schützen Ihre Aufgabe war. Ihr Verhalten verdient Verachtung.

Sie wissen, trotz alledem lebt der iranische Widerstand, und er wird leben und Freiheit und Demokratie in den Iran zurückbringen. Es war das Mullah-Regime, das diese Überfälle gegen die Mitglieder des Widerstands leitete, daran gibt es keinen Zweifel.

Denn es fürchtet sich vor dem, wofür Sie stehen. Sie haben Angst, daß der iranische Widerstand Erfolg haben wird. Er wird es, er wird an die Stelle des Bösen treten, das jetzt im Iran herrscht, er wird es ersetzen durch eine Regierung der Tugend und der Redlichkeit.

Die Märtyrer, um die wir heute trauern, hatten etwas, von dem das böse Regime nichts versteht: Glauben. Die Mitglieder des Widerstands haben einen starken Glauben, Glauben daran, daß ihre Sache gerecht ist, den Glauben, daß Männer und Frauen die Freiheit verdienen.

Er sagte, die Bewohner von Liberty hätten keine Freiheit, und fügte hinzu: „Was geschähe, wenn sie zum Haupttor marschierten und zum Markt in Bagdad gehen wollten, um Lebensmittel zu kaufen? Richtig, man würde auf sie schießen, wenn sie hinausgingen. Um was für eine Art von Flüchtlingen handelt es sich dabei?“