Saturday, December 3, 2022
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Desinformationskampagne gegen iranische Opposition in Schweden

NWRI (Stockholm) – Malcolm Fowler, Mitglied des Menschenrechtsausschusses der britischen Law Society verurteilte in seiner Ansprache auf der Kundgebung in Stockholm am Samstag, dem 24. November vor Tausenden Iranern die Beleidigung der weiblichen Mitglieder der iranischen Organisation der Volksmojahedin (PMOI/MEK), die in Ashraf City, im Nordosten Iraks wohnen, durch die schwedische Tageszeitung Svenska Dagbladet (SvD).

Malcolm Fowler sagte: "Es ist klar, dass die zitierte Bemerkung nur ein anderer Teil der Desinformationskampagne von Teheran gegen seine am weitesten verbreitete Opposition ist. Wir sind jedenfalls heute hier, um aus vollem Herzen die Menschen in Ashraf und das iranische Volk zu unterstützen.“
Der Text der Rede von Malcolm Fowler, Mitglied des Menschenrechtsausschusses der britischen Law Society am 24. November in Stockholm:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich stehe als ein Rechtsanwalt und Menschenrechtler vor ihnen, als ein Unterstützer des iranischen Volkes und seiner Widerstandsbewegung. Ich bin hier um meine Unterstützung für die Männer und Frauen in Ashraf zu zeigen, die sich der Erringung der Freiheit und Demokratie in ihrem Land gewidmet haben.

Das iranische Volk hat unter der despotischen Herrschaft der Ayatollahs im Iran sehr gelitten. Dieses Regime ist bekannt für seine ständigen, systematischen Menschenrechtsverletzungen, seine Einmischungen in den Nachbarländern Irak und Afghanistan, seine Unterstützung für den internationalen Terrorismus und sein aggressives Streben nach einer Atombombe. Dieses Regime hat jede Konzession für einen Kurswechsel vertan. Dieses Regime ist nicht in der Lage, etwas zu verändern, weil es sich auf den Hass stützt.

Im Gegensatz dazu widmet sich die iranische Widerstandsbewegung einem freien, säkularen und demokratischen Iran. Der Nationale Widerstandsrat Iran (PMOI) hat sich seit Jahrzehnten diesem Kampf gewidmet.

Ich war deshalb sehr betrübt, als ich von den unbegründeten und unhaltbaren Anschuldigungen hörte, die gegen diese Organisation und ihre Mitglieder im Camp Ashraf von einer schwedischen Tageszeitung erhoben wurden. Es ist für alle unbestritten, dass Ashraf der Platz der Hoffnung und der Inspiration für die Iraner im Exil und im Land selbst ist.

Es ist klar, dass die Zitate nur ein anderes Standbein der Desinformationskampagne von Teheran gegen seine bekannteste Opposition sind. Wir wollen jedenfalls heute hier sagen, dass wir die Menschen in Ashraf und das iranische Volk aus ganzem Herzen unterstützen.  Durch solche Menschen wie in Ashraf  können die Hoffnungen des iranischen Volkes und ihre Wunsch nach einem freien, demokratischen Heimatland Wirklichkeit werden.

Wir warten auch alle sehnsüchtig auf den Tag, an dem der ungerechtfertigte, ungesetzliche Terrortag der Volksmojahedin beseitigt wird. Es ist wohl bekannt, dass der Terrortag nur ein Olivenzweig für das iranische Regime war. Es gab keine Verbindung zum Terrorismus, sondern war nur eine weitere Konzession an Teheran.

Das iranische Volk selbst hat die Lösung des iranischen Problems in den Händen. Und der Widerstand hat es bereits lange Zeit zuvor angekündigt, dass sie weder Krieg noch Beschwichtigung wollen. Stattdessen kann das iranische Volk mit seiner Widerstandsbewegung den demokratischen Wechsel im Iran herbeiführen.