Wednesday, November 30, 2022
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Iran: Opfer von Folter im Iran beschreiben ihre Erlebnisse auf einer Konferenz des Roten Kreuzes

ImageFreitag, 30.September

NWRI – Zum Anlass des 20. Gründungstags des Zentrums für gefolterte Flüchtlinge in Schweden wurde am 28. September eine Konferenz vom schwedischen Roten Kreuz in Stockholm organisiert. Die durch Folter entstandenen psychologischen und physischen Folgen bei politischen Flüchtlingen waren die diskutierten Themen der Konferenz.

Auf die Einladung der schwedischen Abteilung des Roten Kreuzes besuchten Behzad Naziri, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des NWRI, und Mostafa Naderi, beide Opfer der Folter im Iran, die Konferenz und gaben detaillierte Informationen über ihre Erfahrungen in den Folterkammern des herrschenden Regimes im Iran.

Naderi, der 12 Jahre in verschiedenen Gefängnissen im Iran verbrachte, beschrieb unterschiedliche Arten der Folter, die in iranischen Gefängnissen praktiziert werden, und erläuterte seine Leidenswege, welche die Zuhörer zutiefst erschütterten.

Parviz Khazai, NWRI-Vertreter in nordischen Ländern, bot Informationen über die Flüchtlingsverfolgung im Exil und der Meuchelmorde an Überläufern, inklusive zweier Repräsentanten des NWRI in der Schweiz und in Italien durch das iranische Regime. Er forderte die Teilnehmer der Konferenz auf, Regierungen zu drängen, iranische Flüchtlinge zu unterstützen um ihnen angemessenen Schutz und Obhut zu bieten.

Ein Menschenrechts Ausstellung am Rande der Konferenz, von Unterstützern des NCRI organisiert, offenbarte die wahre Menschenrechtssituation im Iran.

Aus Solidarität zu den Opfern von Folter, spielte ein renommierter iranischer Musiker und Mitglied des NCRI ein Stück persische Musik.