Friday, February 3, 2023
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New York Times: US-Würdenträger fordern Ende der Hilfen an den Irak bis die sieben Geiseln frei gelassen wurden

NWRI – US Präsident Barack Obama wurde in einer ganzseitigen Anzeige in einer Zeitung zum Ende der Hilfen und Waffenverkäufe an den Irak aufgefordert, bis die sieben Geiseln frei gelassen werden, die nach dem Massaker in Camp Ashraf von irakischen Truppen verschleppt wurden.

 

Den in der Mittwochsausgabe der NY Times abgedruckten Brief unterzeichneten 33 prominente US Politiker und Würdenträger. Sie forderten Obama zudem auf, für den Schutz der 3000 iranischen Dissidenten in Camp Liberty zu sorgen, bis sie in sichere Drittländer verteilt sind. 

In ihm hieß es:“ Alle bisherigen Bemühungen zur Freilassung der Geiseln waren erfolglos und ihre Familienangehörigen und Freunde leben weiterhin mit der Angst, dass der Irak sie an den Iran abschiebt, wo ihnen Folter und Hinrichtung bevorstehen. 

Weiterhin hieß es , dass sich Obama im Klaren sein sollte, dass die 52 Mitglieder der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK) Opfer eines Massakers geworden sind, welches „von Massenmördern“ auf den höchsten Ebenen der irakischen Truppen und seiner Agenten geplant wurde und dass bei dem Massaker Ausrüstung benutzt wurde, die aus den USA kommt.

Weiter hieß es:“ Jeder ermordete Flüchtling trug einen Ausweis bei sich, der ihn als „geschützte Person“ der US Regierung auswies. Dieses Versprechen wurde definitiv gebrochen.“

Den Brief erhielt Obama vor seinem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki zu Beginn des Monats. In ihm wurde der Präsident aufgefordert, bei dem Treffen auch über die sieben Geiseln zu sprechen und über Kompensationszahlungen für ihr verlorenes Eigentum.

„Wir fordern sie weiterhin auf, die Vorschläge von Senatorin Menendez aufzunehmen und jegliche Hilfe und den Verkauf von Waffen an den Irak so lange zu stoppen, bis diese Bedingungen erfüllt sind“, hieß es in dem Brief.

„Der wichtigste Punkt unserer Forderungen ist jedoch, dass sie eine sofortige Evakuierung der Bewohner von Camp Liberty aus dem Irak vorantreiben und das dafür auch US Militär eingesetzt wird, damit sie von dort in eine Einrichtung gebracht werden können, welche die US Regierung schützen kann.“

Zu den Unterzeichnern des Briefes zählte der frühere Präsidentschaftskandidat und Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, der erste Heimatschutzminister Tom Ridge, der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Guiliani und der frühere US Botschafter für die Vereinten Nationen, John Bolton.