StartInitiativenIraner im ExilVidal-Quadras: "Der iranische Widerstand ist die einzige Alternative zum Regime

Vidal-Quadras: “Der iranische Widerstand ist die einzige Alternative zum Regime

Text der Rede von Vidal-Quadras, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, auf einer Kundgebung von 50.000 Iranern in Paris zur Unterstützung von Maryam Rajavi, der vom Nationalen Widerstand Iran (NWRI) gewählten Präsidentin:

Zu allererst möchte ich unseren Brüdern und Schwestern in Ashraf City, die dieses Meeting über Satellitenprogramm live erleben können, meine wärmsten Grüße senden. Ihrem Widerstand gegen all die Konspirationen der Mullahs und ihrer Agenten im Irak ist es zu verdanken, dass die iranischen Volksmojahedin in Ashraf nicht nur die Inspirationsquelle für Millionen Iraner im Iran sind sondern auch für viele von uns in Europa, auch wenn wir an Demokratie und die Grundwerte und Prinzipen des menschlichen Daseins glauben.

Ich möchte ebenfalls meine Solidarität mit den Tausenden Iranern zum Ausdruck bringen, die Anfang dieser Woche in Teheran und anderen Städten gegen den Beginn eines Programms zur Rationierung von Benzin demonstriert haben und den Sturz von Mahmoud Ahmadinejad forderten.

Mit den Jahren habe ich die iranischen Volksmojahedin kennen gelernt. Ich habe einen Punkt erreicht, an dem ich mich als Mitglied Eurer Familie fühle, die große Familie des iranischen Widerstandes. Deshalb teile ich mit Euch Momente der Freude, wie heute in Paris oder den Tag, an dem wir alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt hatten, und Maryam Rajavi ins Europäische Parlament nach Straßburg einladen konnten, obwohl das iranische Regime enormen Druck ausübte und einige Premierminister und Staatschefs telefonierten, weil sie glaubten, dass mit der Einladung der Führerin der iranischen demokratischen Opposition in unser Parlament, die Verhandlungen der EU im Atomstreit mit dem Iran unterbrochen werden könnten. Das war eine sehr gute Erfahrung für uns alle, zu sehen, dass Frau Rajavi die Nummer Eins aller Sorgen und Bedenken der Mullahs ist.

Wir im Europäischen Parlament haben sehr hart gekämpft, bis wir die Führung der EU davon überzeugen konnten, dass eine korrekte Haltung den Mullahs gegenüber nicht das Engagement für solche fruchtlosen Verhandlungen ist. Wenn der Westen Angst vor einem neuen Krieg in der Region hat, ist Beschwichtigung bestimmt nicht die Lösung. Das iranische Regime ist kein Teil der Lösung im Irak oder im Mittleren Osten; es ist ein Teil dieses Problems, und vielleicht sogar das Hauptproblem dabei. Wenn sich der Westen mit den Vertretern an einen Tisch setzt, erniedrigt er sich selbst. Am Ende dieser Straße der Beschwichtigung wartet der Krieg, seitdem Ahmadinejadd diese niemals enden wollenden Verhandlungen führt, um Zeit für das Atomprogramm zu gewinnen.

Die Befürworter der Beschwichtigung reden über die Notwendigkeit des Dialogs mit der so genannten Bürgergesellschaft im Iran, anstelle den NWRI und die PMOI anzuerkennen. Ich muss sagen, dass diese Meinung, der Westen müsse zu namenlosen und gesichtslosen Iran übergehen, Mitgliedern der Zivilgesellschaft und NGOs, nicht plausibel und keine praktische oder konkrete Lösung ist, weil in einer unterdrückten Umgebung solche Kommunikationskanäle nicht eingerichtet werden können, ohne dass sie durch den staatlichen Sicherheitsapparat verseucht werden.

Es gibt auch die Theorie, dass die Meinung aufgekommen wäre, der Westen würde einen Regimewechsel [im Iran] anstreben, wenn die EU das Urteil des Europäischen Gerichtshofes anerkannt und die PMOI von ihrer Terrorliste gestrichen hätte. Deshalb ist der EU Ministerrat darauf vorbereitet, den Gerichtshof zu missachten. Das ist natürlich eine undankbare Politik, aber sie zeigt ebenfalls, dass die iranischen Volksmojahedin und der Nationale Widerstandsrat Iran die einzigen Alternativen zu diesem Regime sind. Es ist ein deutliches Zeichen ihrer Stärke.

Ich versichere Ihnen, dass viele Politiker in Europa und vom Volk gewählte Vertreter in Europa Prinzipien haben und an Eurer Seite stehen. Wir werden Euch nicht verlassen.

Wir müssen weiter kämpfen bis wir das demokratische Erblühen im Iran sehen. Unser Sieg ist unvermeidbar. Wir können und wir müssen gewinnen!