Wednesday, November 30, 2022
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21-jähriger Mann im Kermanshah Gefängnis gehängt

hanging_noose_iran_150NCRI- Ein 21 jähriger mit dem Namen Homayon Shabestari wurde am Montag im westlichen Stadtteil von Kermanshah gehängt. Er wurde wegen eines angeblichen Verbrechens vom Jahre 2005 verurteilt, als er noch minderjährig war.

Zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Monat äußerte sich der Hohekommisar der Menschenrechtsorganisation der U.N. (UNHCHR) besorgt über die Verletzung von Menschenrechten im Iran. Ein Beamter der U.N. Menschenrechtsorganisation, Rupert Coleville, sagte gegenüber Reportern: „ Am 27. Juli wurden 29 Hinrichtungen gemeldet. Einen Monat später, am 28. August, wurden weitere fünf Menschen, inklusive einer Frau hingerichtet. Insgesamt wurden bereits mehr als 220 Menschen, inklusive fünf jugendlicher Straftäter, in diesem Jahr im Iran hingerichtet.

„Der Iran selbst hat freiwillig ein internationales Abkommen über zivile und politische Rechte unterschrieben, in dem es um ein Verbot von Todesstrafen gegen Jugendliche Straftäter geht. Ebenso nahmen sie am Kongress über die Rechte von Kindern teil, der ebenfalls ein Verbot von Todesstrafen an Menschen beschloss, die unter 18 Jahre alt sind“, ergänzte Coleville.

Das internationales Entsetzen über die Welle von Hinrichtungen erreichte seinen Höhepunkt Ende August, als das Regime zwei Teenager hinrichten lies, Reaz Hejazi und Behnam Zare, für Verbrechen, die sie angeblich begangen hatten, als sie noch unter 18 Jahre alt waren. Am 10. September berichtete der staatliche „Etemaad“, das der oberste Gerichthof der Mullahs das Todesurteil eines 17 jährigen Jungen bestätigt hat. Er war zum Zeitpunkt der Verurteilung 14 Jahre alt.

Weiterhin warten 140 Minderjährige auf die Vollstreckung von Todesurteilen.