Sunday, January 29, 2023
StartNachrichtenWiderstandIran: SMS der Opposition beunruhigen das Regime

Iran: SMS der Opposition beunruhigen das Regime

sms_barred_iranNWRI – In den vergangenen Tagen äußerten einige Seniorbeamten des iranischen Ministeriums für Kultur und Islamische Führung (MCIG), der Hauptinstanz für Zensur, ihre tiefe Besorgnis über den Gebrauch von SMS durch das Netzwerk des Iranischen Widerstandes im Iran.

Sarami, Vizepräsident des MCIG Centers für Entwicklung von Informationstechnologie, sagte: „Modjahedin (Organisation der Volksmodjahedin Irans – PMOI) nutzen das Kommunikationsnetzwerk des Landes aus, um ihre anti-revolutions-SMS zu verbreiten,“ berichtete die staatliche Tageszeitung Qods am Dienstag, 30.September.

Angeblich werden im Iran täglich über 20 Mio. Textnachrichten empfangen, die Hauptzeiten seien zwischen 10 Uhr abends und 1 Uhr morgens. Die SMS ist zu einem Werkzeug des Nachrichtenaustauschs bei Regimegegnern geworden.

Das Netzwerk der PMOI innerhalb Irans hat bereits Millionen von SMS im ganzen Land verschickt und auf diesem Wege Proteste gegen das Regime organisiert.

In der Vergangenheit haben die Regimebeamten zwar ihre Besorgnis ausgedrückt, aber behauptet, diese Aktivitäten des PMOI Netzwerks werden von außerhalb Irans organisiert.

Davood Zareian, Kommunikationsminister des Regimes sagte der staatlichen Nachrichtenagentur ILNA am 24.September: „die Nachrichten wurden von einem ausländischen SMS-Center aus gesandt.“

Nun geben die Beamten der Mullahs zu, dass der Iranische Widerstand das Kommunikationsnetz des Landes von innerhalb Irans benutzt.

In den vergangenen Wochen hat das Regime eine Unterdrückungskampagne gegen die Aktivitäten des PMOI-Netzwerks gestartet. Am 13.September kritisierte die Tabnak Website, die zu Mohsen Rezaii dem ehemaligen Kommandeur der Islamischen Revolutionsgardisten gehört, den Sicherheitsapparat des Regimes für seine Inkompetenz hinsichtlich Gegenmaßnahmen bezüglich des PMOI Netzwerk.

„In Teheran verteilten Unterstützer der PMOI CDs mit Ansprachen und Szenen zu ihren Aktivitäten von Tür zu Tür. Einige Medien berichteten von der Verteilung ähnlicher CDs in weiteren Städten nahe Teheran, inklusive Karaj,“ so die Website.