Hungerstreik der 36 Geiseln, der Flüchtlinge in Ashraf, der Unterstützer des iranischen Widerstandes in Washington, Ottawa, London, Berlin, Den Haag und Stockholm jetzt im zweiten Monat
Der Hungerstreik der 36 vom irakischen Militär gefangen genommenen Mitglieder der PMOI, der Fluechtlinge in Ashraf und Unterstützer des iranischen Widerstandes in Washington, Ottawa, London, Berlin, Den Haag und Stockholm dauert jetzt den zweiten Monat an.
Die 36 Mitglieder der PMOI, die am 28. Juli vom irakischen Militär als Geiseln genommen wurden sind inzwischen den 30. Tag im Hungerstreik, obwohl einige von Ihnen bei ihrer Gefangennahme zum Teil schwer verletzt wurden. Auf die anderen schlugen die irakischen Militärangehörigen bei ihrer Festnahme brutal ein. Sie sind aus Protest gegen ihre unbegründete Verhaftung, die Folter und die erniedrigende Behandlung in den Hungerstreik getreten. Aufgrund ihrer Verletzungen und den Auswirkungen des Streiks leiden sie unter akuten und nicht zumutbaren Schmerzen. Einige können sich nicht mehr auf den Beinen halten und müssen im Rollstuhl gefahren werden. Bei der Gerichtsverhandlung brachen einige ohnmächtig zusammen. Trotz des gestrigen Urteils eines Gerichts in Khalis, sie freizulassen, verhinderte das Büro des Premierministers in Bagdad auf Geheiß des iranischen Regimes ihre Freilassung.
Kurz vor Beginn des zweiten Monats im Hungerstreik hat sich der Gesundheitszustand einiger Flüchtlinge in Ashraf verschlechtert. Mitra Rafi’I, Tayebeh Masrour, Mahnaz Abuzarian, Forough Pakdel, Badri Rahimi, Noushin Namvar, Lida Nasan Zadeh, Shamsi Roushanai, Fereshteh Mohammadi, Maryam Afsai, Mahnaz Jadidian, Maryam Shirangi, Hossnieh Mansouri, Saideh Sabouri, Mohammad Taslimi, Mohammad Khodabandeh, Mohammad Omrani, Ali Ehsani, Peyman Mojallal und Hadi Kasehchi leiden unter den Folgen wie Augenleiden, extreme Schwäche, akute Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Nierenprobleme, Spasmen und Muskelschmerzen, Probleme mit dem Verdauungssystem und Übelkeit. Einige sind bereits im Krankenhaus. Die meisten Streikenden haben zwischen neun und 18 Kilo verloren.
Die Hungerstreikenden in Ashraf schrieben in ihrer Botschaft an das iranische Volk, dass mit dem Massaker in Ashraf das von den den Krisen angeschlagene Regime der Velayat Faghih gehofft hatte, die Flammen des landesweiten Volksaufstandes zu ersticken. Es hat jedoch den Ärger und den Hass der Menschen auf die herrschenden Mullahs noch vermehrt und die Mohjahedin noch entschlossener und resoluter als jemals zuvor gemacht, um die ihrem Volk gestohlenen Rechte wieder zurück zu erobern und zur gleichen Zeit ist die Solidarität zwischen dem Volk und den politischen Dissidenten und Personen des Widerstandes in eine neue Dimension über gegangen.
Dieser weltweite Hungerstreik symbolisiert diesen Ärger und zeigt zur gleichen Zeit die oben erwähnte Solidarität.
Die Streikenden in Ashraf widerholten, dass sie die sofortige Freilassung der 36 Geiseln der Mojahedin und den Rückzug der irakischen Armee aus Ashraf sowie die Übernahme der Veranwortung für den Schutz von Ashraf von der US Armee fordern, bis sie durch eine Internationale Armee ausgetauscht werden können und ein internationales Beobachterteam in Ashraf stationiert wird.
Sie betonten ebenfalls, dass "fast 2.000 Polizisten mit den gleichen todbringenden Waffen und Ausrüstungen in und um das Camp herum stationiert wurden".
Indem Journalisten, Anwälten und Menschenrechtlern der Zugang zum Camp Ashraf verwehrt und das Camp komplett belagert wird, wollen sie das verschleiern was sie getan haben und was sie noch tun wollen, vor allem weil weder die US Einheiten noch eine internationale Körperschaft die Sicherheit von Ashraf übernommen haben.
Solange Khamenei und seine Fraktion nicht ihre Konspiration im Endstadium ihres Regimes beenden, ist der Hungerstreik unter solchen Umständen unser einziger Hebel, um die Wiederholung des Überfalls zu vermeiden und ihre Verschwörungen zu verhindern.
Folglich müssen wir die Dringlichkeit für Garantien von der USA und relevanter internationaler Körperschaften hervorheben.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstanstrat Iran
26. August 2009
