Friday, February 3, 2023
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36 PMOI Mitglieder nach 7 Wochen Hungerstreik in kritischem Zustand

36 Camp Ashraf residents taken hostage by Iraqi forcesAnstrengungen des iranischen Regimes zur Verlängerung ihrer Gefangenschaft halten an

NWRI – Die 36 Mitglieder der Volksmojahedin Iran (PMOI/MEK), welche von irakischen Einheiten bei den Angriffen gegen Camp Ashraf im Juli entführt wurden, sind in kritischem Gesundheitszustand. In der siebten Wochen ihrer Hungerstreiks gegen ihre illegale Entführung haben sie einen kritischen Punkt erreicht hat.

Alle Gefangenen leiden unter Schwächeanfällen und dem Verlust von Seh- und Hörfähigkeiten und dem Versagen des Verdauungssystems.

Obwohl seit dem Gerichtsentscheid von Khalis (der ihre Freilassung anordnete) drei Wochen vergangen sind, halten sie die irakischen Streitkräfte immer noch gefangen.

Habib Ghorab leidet an Schwellungen der Beine und an geplatzten Gefäßen, die durch Folter und Schlagen während der Haft entstanden. Er muss dringend von Experten betreut werden.

Mohammad Reza Hooshmand wurde in das Khalis Krankenhaus verlegt und bekommt eine Sauerstofftherapie wegen seiner Asthmaprobleme.

Mehdi Zare steht kurz davor sein Augenlicht zu verlieren, nachdem sich die Sehnerven entzündet haben. Bisher hat ihn kein Spezialist behandelt.

Aziz Gholami hat Schilddrüsenunterfunktion und hat keine entsprechenden Medikamente.

Ibrahim Komary, Jalil Gholam Zadeh und Homayoon Dayhim wurden in die Notaufnahme des Krankenhauses in Khalis verlegt und bekommen Behandlung wegen verschiedener Brustschmerzen. Ibrahim Komary braucht spezielle medizinische Behandlung.

Am Sonntag äußerten die Mitarbeiter des Gerichtes von Khalis ihre Hilflosigkeit bei der Umsetzung ihrer Gerichtsanweisung, weil es politische Einflußnahme gibt. Sie betonten, dass lächerliche Anschuldigungen, wie die illegale Einwanderung vor 25 Jahren, ein klarer Hinweis dafür sind, dass die Geiselnahme weiter gehen soll.

Der iranische Widerstand hat schon zuvor veröffentlicht, dass nach dem Besuch des Außenministers des Regimes im Irak die Botschaft der Mullahs in Bagdad in das irakische Justizsystem eingegriffen hat, um die Ausführung des Gerichtsbeschlusses zur Freilassung der Geiseln zu verhindern. Durch Entschuldigungen wie der Vorwurf der illegalen Einwanderung durch die terroristischen Qods Einheiten und die Agenten des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit werden hinter den Kulissen die Fäden gezogen.  Es ist längst bewiesen, dass das Festhalten der 36 Ashrafbewohner ganz simpel auf den inhumanen Forderungen der Mullahs beruht, welche ihren Tod fördern wollen.

Am 49. Tag des Hungerstreiks der 36 Geiseln ruft der iranische Widerstand wiederum die US Regierung, die US Botschaft in Bagdad, die multinationalen Streitkräfte im Irak, den UN Generalsekretär, den UN Sicherheitsrat und den UN Hohekommisar für Menschenrechte und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, sofort einzugreifen, damit ihre Leben geschützt werden.

Die US Botschaft in Bagdad und die US Streitkräfte müssen ihre Verpflichtungen gegenüber den geschützten Personen, darunter gegenüber der 36 Geiseln gemäß dem Abkommen mit allen Bewohner von Ashraf erfüllen.

Der iranische Widerstand warnt die irakische Regierung davor, dass das Schlagen und Verletzen von geschützten Personen sowie das Verhindern ihrer Freilassung nach Mißachtung einer Gerichtsanordnung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und vor internationalen Gerichten verhandelt werden wird.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
14. September 2009