Monday, November 28, 2022
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52. Protesttag in Isfahan und weitere Demos in Teheran, Ilam, Kazeroon und Kerman

Am 10. April gingen verzweifelte Menschen und Farmer in den östlichen Städten der Isfahan Provinz am 52. Tag in Folge auf die Straße, um ihre Wasserrechte wieder zu erhalten und gegen die Zerstörung ihrer Farmen und Lebensgrundlage zu protestieren.

Der Protest begann am Khorasgan Platz in Isfahan und ging bis zur Kreuzung Ahmad Abad. Die Demonstranten riefen:“ Wir werden das Wasserrecht erlangen, selbst wenn wir sterben. Wenn wir keine Wasserrechte bekommen, werden wir in den Tod gehen.“, „Wir werden diese Erniedrigung nicht akzeptieren, keine Nation kennt solche Ungerechtigkeit“, „Wenn das Wasser heute nicht fließt, wird morgen die Hölle sein“, „Die Farmer trauern, es ist der Schrei des Zendehroud“ und „genug mit all der Grausamkeit und Unterdrückung, Zayandehhroud ist trocken“.

Diese massive Demonstration fand unter der Belagerung von speziellen Söldnereinheiten und einer großen Anzahl von Agenten auf Motorrädern und in Lieferwagen statt. Die Söldner schlossen den Khorasgan Platz, damit sich weitere Demonstranten nicht anschließen konnten. Sie hinderten die Demonstranten zudem, die Ahmad Abad Kreuzung zu betreten und nutzten dabei eine Reihe von Tricks und Drohungen. Die Demonstranten reagierten darauf mit Rufen wie:“ Kanonen, Panzer und Maschinengewehre beeindrucken uns nicht mehr.“

Die Farmer in Kerman hingegen protestierten gegen den niedrigen Preis von Tomaten und blockierten die Straße und die Allee, die sich von Süd Roodbar nach Jazmurian erstreckt.

300 Arbeiter im Ruhestand von der Kian Reifenfabrik in Teheran trafen sich zu einer Protestkundgebung, um gegen fehlende Zahlungen aus ihrer Beschäftigungszeit zu protestieren.

In Ilam traf sich eine Gruppe von Mitarbeitern der Gasraffinerien, um gegen fehlende Gehaltszahlungen zu protestieren. Sie fordern zudem mehr Sicherheit für ihre Jobs und die Rückkehr von entlassenen Kollegen zu ihrer Arbeit.

In Kazeroon trafen sich Bürger vor dem Rathaus, um gegen Grenzmarkierungen und das Teilen von Bereichen der Stadt zu protestieren.

Gestern grüßte Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes, die protestierenden Farmer sowie die Bürger von Isfahan und anderen iranischen Städten und lobte sie dafür, dass sie trotz aller Bemühungen der unterdrückenden Sicherheitskräfte weiter protestieren. Sie rief die iranische Öffentlichkeit – vor allem seine Jugendlichen – auf, sie zu unterstützen. Sie sagte, dass Armut, Korruption und das Ausplündern des Wohlstands des Volkes nur verschwinden werden, wenn das Velayat-e faqih Regime gestürzt und Demokratie und die Herrschaft des Volkes in den Iran einziehen werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

10. April 2018