NWRI – Die parlamentarischen Komitees der „Freunde für einen freien Iran“ in Schweden, Rumänien, Dänemark, Norwegen, Finnland, Island und Estland riefen in separaten Briefen an den UN Hochkommisar für Menschenrechte, Zied Ra’ed Al-Hussein, auf, dass er dringende Aktionen zum Schutz des politischen Gefangenen Ali Moezzi startet. Moezzi wurde von Vertretern des Gohardasht Gefängnisses am 4. Januar entführt und an einen unbekannten Ort verschleppt.
In ihren Briefen wiesen die parlamentarischen Komitees darauf hin, dass die Entführung von Gefangenen aus einem Gefängnis eine neue Form der Unterdrückung und Barbarei des herrschenden Mullahregimes im Iran ist, welches Unterdrückung, Verhaftungen und Inhaftierungen von Demonstranten und Dissidenten verschärft hat, um die explosive Atmosphäre in der Gesellschaft zu kontrollieren und einen neuen Ausbruch von Volksaufständen zu verhindern. Das Volk sei wütende wegen der Tyrannei, der Armut und der Korruption im Land.
Kopien der Briefe gingen an António Guterres, den neuen UN Generalsekretär, sowie an Asma Jahangir, der UN Sonderbeauftragten für Menschenrechte im Iran und an die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.
Zuvor hatten bereits die parlamentarischen Komitees aus Großbritannien, Deutschland, Österreich, Kanada und Italien mehrere Erklärungen und Briefe verfasst, in denen sie ebenfalls dazu aufriefen, den politischen Gefangenen Ali Moezzi zu schützen und seinen Aufenthaltsort zu bestimmen.
