Saturday, January 28, 2023
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Ängstliche Reaktion der höchsten Stellen des Kleriker-Regimes auf die Enthüllungen des Iranischen Widerstands zum Atomprogramm

Baldige Inspektion der aufgedeckten Anlage und Interviews mit Experten des Mullah-Regimes nötig
Nach den Offenlegungen des Iranischen Widerstandes am 21. April in Bezug auf den Tatbestand, dass das Mullah-Regime die Strukturen zur Planung der Atombombe voll aufrecht erhalten und in mancher Hinsicht ihre Aktivitäten ausgedehnt hat, haben die höchsten Politiker des Regimes, darunter der Verteidigungsminister Hossein Dehghan, der stellvertretende Außenminister Abbas Araghchi, der auch ein entscheidender Mann in den Atomverhandlungen war, sowie Mohsen Rezai, der frühere Befehlshaber der iranischen Revolutionsgarden und Sekretär des Schlichtungsrats in einer ängstlichen Reaktion versucht, mit dieser Bloßstellung und ihrer internationalen Bedeutung zurecht zukommen.

Der Iranische Widerstand hat bei einer Pressekonferenz in Washington DC am 21. April eine neue Anlage, die mit dem Atomprojekt im Zusammenhang steht, im Plan 6 in der Militärbasis Parchin offengelegt. Diese Anlage war bisher geheim gehalten worden.
Der Brigadegeneral des IRGC Hossein Dehghan, Verteidigungsminister des Regimes, erklärte am 23. April: „Ganz gewiss wird dieser finstere Anschlag der Mudschahedin fehlschlagen und das bewusste und revolutionäre Volk im Iran hat niemals eine Demütigung und Drohungen hingenommen und wird sie niemals hinnehmen. Es wird in seiner regionalen und globalen Rolle und bei der Stärkung der Selbstverteidigung und Abschreckung nicht für einen Moment ruhen“.
Araghchi, der wichtigste Unterhändler bei den Atomverhandlungen, erklärte am 22. April: „Der Besuch des Generaldirektors der IAEO in Parchin und sein Bericht über das Fehlen möglicher militärischer Dimensionen des Atomprogramms des Iran haben zur Schließung der Akte über die erfundenen Daten über die PMD und für die Beschwerdeführer zu einem Skandal geführt“.
Albolfazi Hassan Beigi, der Vizevorsitzende des Ausschusses für Verteidigung und Außenpolitik im Parlament der Mullahs äußerte: „Die Amerikaner würden besser daran tun, nicht am kaputten Seil der Mudschahedin zu gehen…  In Parchin wurde keine neuen Maßnahmen ergriffen und die vergangenen Maßnahmen, um Kriegsausrüstung aufzubauen und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken, gehen weiter“.
In diesen Äußerungen versuchen die Politiker des Regimes, die Sache mit allgemeinen Kommentaren reinzuwaschen. Keiner von ihnen hat es gewagt, den Inhalt dieser Offenlegungen rundweg zu leugnen oder die IAEO Inspektoren einzuladen, die neu aufgedeckte Anlage zu besuchen.
Der Bericht der Organisation vom Dezember 2015 hat mit allen seinen Unzulänglichkeiten bei der Untersuchung der möglichen militärischen Dimensionen PMD betont: „Das Gesamturteil der Organisation besagt, dass eine Reihe von Aktivitäten, die für die Entwicklung von atomaren Sprengeinrichtungen von Bedeutung sind,   vor Ende 2003 in koordinierten Bemühungen durchgeführt wurden und manche Aktivitäten fanden nach 2003 statt“.
Der Iranische Widerstand betont noch einmal die Notwendigkeit einer baldigen und uneingeschränkten Inspektion der neuen Anlage in Parchin durch Inspektoren der IAEO und ebenso der Anlagen im Zusammenhang mit SPND und von Interviews mit Schlüsselpersonen des Programms des Kleriker-Regimes für die Herstellung der Bombe. Jeder Verzug dabei wird den Mullahs nur die Möglichkeit von weiteren geheimen Arbeiten daran und der Beseitigung von Beweisen und Anhaltspunkten geben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
24. April 2017