StartNachrichtenMenschenrechteAgenten des iranischen Geheimdienstministeriums griffen iranische Dissidenten in Paris brutal mit Me

Agenten des iranischen Geheimdienstministeriums griffen iranische Dissidenten in Paris brutal mit Me

Veranstaltung des VEVAK fehlgeschlagen und mehrere seiner Mitarbeiter verhaftet

Am 17. Juni 07 wurde dem iranischen Ministerium für Nachrichtendienst und Sicherheit (VEVAK) eine herbe Niederlage versetzt und ihre Veranstaltung im Fiat Gebäude in Paris verhindert, zu der eine Reihe seiner Mitarbeiter aus Frankreich und anderen europäischen Ländern gekommen waren. Die Polizei löste das Treffen auf und verhaftete mehrere VEVAK Agenten.

Vor der Veranstaltung richteten einige iranische Dissidenten Fragen an die Mitarbeiter des VEVAK, die die Dissidenten daraufhin mit Messern, Tränengas und Schlagringen gewaltsam angriffen und sie verwundeten, so dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Nachdem die Polizei die Brutalität der VEVAK Mitarbeiter feststellte, löste sie das Treffen auf und verhaftete mehrere Angreifer.

Diese Kundgebung, die in Wirklichkeit ein Deckmantel für ein konspiratives Treffen von VEVAK Agenten war, auf dem Pläne zum Vorgehen gegen politische Flüchtlinge besprochen werden und der Vorbereitung von Terrorisierung iranischer Dissidenten dienen werden sollte, entartete in eine Blamage und Demütigung für das Mullahregime und seine Agenten im iranischen Ausland. Dabei trat die Rolle des Präsidenten der Mullahs Mahmoud Ahmadinejad und die Konspiration des VEVAK gegen politische Flüchtlinge und iranische Dissidenten deutlich zu Tage.

Unter den eingereisten Agenten waren Jahangir Shadanlou, Masoud Khodabandeh und seine Frau, Anne Singleton, Javad Firouzmand, Mehdi Khoshhal, Ali Qashqavi, Mohammad Hossein Sobhani und Hadi Shams Haeri. Die VEVAK Agenten waren bereit, die Dissidenten anzugreifen und zu verletzen.

Diese jüngste Gewalttaten von VEVAK-Mitarbeitern zeigen, wenn einige französische Sicherheitsdienste diesen Agenten einen Spielraum und somit einen Aktionsfeld im Frankreich zulassen, diese sehr dreister und aggressiver werden. Ironischerweise haben die Agenten, die sich in Paris angeblich zum Schutz von Flüchtlingen versammelt hatten, benutzten Messer um die politischen Flüchtlinge anzugreifen, die zu dem Ort gekommen waren und verletzten einige von ihnen ernsthaft.

Der iranische Widerstand appellierte an die französische Regierung und andere europäische Länder, in Übereinstimmung mit der Entscheidung des Ministerrates der Europäischen Union von 1997 zu handeln und den Agenten des Teheraner Geheimdienstes den Zugang zum französischen Territorium zu verwehren oder sie des Landes zu verweisen. Außerdem sollte die französischen Sicherheitsdienste die Zusammenarbeit mit diesen Agenten verhindern und dem im Iran herrschenden religiösem Faschismus nicht die Möglichkeit geben, ihren Druck auf iranische Dissidenten in den Straßen von Paris auszuüben.

Der iranische Widerstand fordert die französische Judikative ebenfalls auf, die Mitarbeiter des iranischen Regimes strafrechtlich zu verfolgen, die iranische Dissidenten brutal angegriffen und verwundet hatten.

Das Sekretariat des  Nationalen Widerstandes Iran
17. Juni 2007