Sunday, February 5, 2023
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Agenten des iranischen Regimes planen am 18. November Show vor Ashraf

Militärische Besetzung von Camp Ashraf – Nr. 161

Botschaft des Regimes gibt zu, dass das irakische Volk gegen die Show ist

NWRI – Während die weltweite Unterstützung für die Bewohner von Ashraf und die strikte Opposition zum Ultimatum der irakischen Regierung zur Räumung von Ashraf Ende 2011 steigt und alle Gruppen in der Welt, vom US Kongreß über dem EU Parlament und Amnesty International, von der EU bis hin zur US Regierung die Notwendigkeit des Respektes der Rechte der Bewohner von Ashraf betonen und von dem Einsatz von Gewalt der irakischen Sicherheitskräfte abraten, führen das iranische Regime und seine Marionetten die Belagerung und die psychologische Folter gegen die Bewohner von Ashraf fort und bereiten ein neues Massaker vor.

Seit mehr als zwei Wochen versammelt die Botschaft der Mullahs in Bagdad zusammen mit dem Komitee zur Unterdrückung von Ashraf im Büro des irakischen Regierungschefs einige Söldner vor dem Eingang von Ashraf, welche sich als Iraker ausgeben, die das Ultimatum zur Schließung von Ashraf unterstützen und dafür Kost und Logie und 10.000 Dinar pro Tag erhalten. Zudem wurde ihnen eine freie Reise nach Maschhad (heilige Stadt im Iran) und freie Gesundheitsbehandlung im Iran versprochen.
 
In der Erklärung 159 des NWRI wurde bereits erläutert, dass die Botschaft der Mullahs und das unterdrückende Komitee eine Versammlung einer größeren Anzahl von Agenten vor Ashraf am 11. November plante. Trotz aller Bemühungen scheiterten sie, eine gewisse Anzahl von Teilnehmern anzuheuern und mußten das Programm absagen.
 
Nun soll am Freitag, den 18. November eine neue Show am Eingang von Ashraf abgehalten werden. Um dies zu gewährleisten, wurden Militär und Sicherheitskräfte in Diyala damit beauftragt, Anwohner durch Einschüchterung und Bestechung zur Teilnahme zu überreden. Die Botschaft des Regimes versprach ansässigen Agenten 50.000 Dinar für jeden Bus und 25.000 Dinar für jeden Minibus, der Teilnehmer zur Show bringt. Jeder Teilnehmer erhält zudem 10.000 Dinar.
 
Bei verschiedenen Anlässen in der letzten Woche bat die Botschaft des Regimes irakische Agenten, darunter Nafe Issa uud Ali al-Zoheiri, alles in ihrer Nacht stehende zu tun, um weitere Menschen anzuheuern. Nafe Issa soll Kleidung kaufen und Egal (spezielle Turbane für Stammesführer) für die Agenten besorgen, damit sich diese als solche ausgeben. Hadi al-Ameri, der Kommandeur des 9. Badr Korps der Revolutionsgarden und Mailikis Transportminister sollen ebenfalls mehr Leute für die Show am Freitag besorgen.

Diese Aktivitäten sind bekannte Taktiken des klerikalen Regimes und der irakischen Regierung. Sie sollen einen Angriff vorbereiten. In Rundbriefen gab der stellvertretende General des irakischen Ministerrates, Farhad Ne’matollah, vor dem Angriff am 8. April Instruktionen bekannt, welche einen Grund für den Angriff auf Ashraf geben könnten. Diese „Instruktionen“, welche das Komitee zur Schließung von Ashraf (Neuer Irak) bekam, stammen von den terroristischen Qods Einheiten und wurden auf Anweisung des Regierungschefs und obersten Befehlshaber der Streitkräfte heraus gegeben. Eine dieser Instruktionen war, „die öffentliche Meinung zu mobilisieren, vor allem unter Stammesführern und Persönlichkeiten in der Diyala Provinz, damit Demonstrationen abgehalten werden, in denen sie die Rückgabe von Land von der terroristischen Organisation fordern.“
 
Ali al-Mussawi, der im Propagandabüro des Regierungschefs sitzt, lud Reporter und Medienvertreter der irakischen Regierung und des iranischen Regimes zu der Show ein. Zu ihnen gehören Al-Iraqiya, Al-Furat, Al-Massar, Al-Alam, Press TV und Beladi. Sie sollen über die Show berichten.
 
In einer Erklärung der iranischen Botschaft wurde die Ablehnung des irakischen Volkes gegenüber der Show zugegeben. In der Erklärung, die von „den Kämpfern vor dem Eingang der Garnison Ashraf“ am 16. November unterzeichnet wurde, heißt es:“ In den letzten Tagen unseres Kampfes hat uns weder ein Politiker noch ein Parlamentsvertreter oder ein Vertreter der lokalen Regierung in Diyala besucht und nachgesehen, was wir fordern, es ist so, als wären wir von einem anderen Planeten. Während uns die TV Stationen zweimal besucht haben, um uns nach unseren Forderungen zu befragen, haben die gewählten Vertreter uns lebende Märtyrer mißachtet und uns keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt.“

In einer weiteren Aktion der iranischen Botschaft in Bagdad in Koordination mit der irakischen Regierung, soll eine Pressekonferenz abgehalten werden, an der eine Reihe von MOIS Agenten unter dem Vorwand von ehemaligen Bewohnern aus Ashraf auftreten soll, um das Massaker vom 8. April zu rechtfertigen und weitere Massaker an den Bewohnern von Ashraf vorzubereiten.
 
Der iranische Widerstand macht die UN, den Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für den Irak, UNAMI, die US Regierung und die EU auf die Komplotte des iranischen Regimes für ein neues Blutbad in Ashraf aufmerksam. Er ruft auch zu sofortigen Maßnahmen zum Ende der Hindernisse durch die irakische Regierung gegen die Maßnahmen der UNHCR zur Neubewertung des Flüchtlingsstatus der Bewohner von Ashraf auf.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
16. November 2011