Wednesday, February 8, 2023
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Ahmadinejads kündigt die Mitglieder seines Kabinetts an

ImageMehrere der meisten kriminellen Beamten, notorische Terroristen und höhere Korps-Kommandanten sind unter den möglichen Kandidaten in Ahmadinejads Kabinett.

Mullahs neuer Präsident, Mahmoud Ahmadinejad, plant seine Kabinettsmitglieder in den Majlis (Parlament) einzuführen. Sie alle sind unter den Mullahs Gefolgsmänner, Terroristen und älterer Revolutionär-Kommandanten.

Einige Berichte kündigen an, dass Manouchehr Mottaki, Mostafa Pur-Mohammadi, Gholam-Hossein Mohseni Eje’i, Hossein Saffar Harandi und Brigadegeneral Ali Akbar Ahmadian die für das Auslands-, Innen-, Informations-, Kultur und Islamische Leitungs- und Verteidigungsministerien vorgesehen sind.

Manouchehr Mottaki wurde 1985 als Botschafter der Türkei ernannt. Er war bei der Planung und dem Organisieren von Terroristenoperationen besonders gegen den Widerstandsaktivisten und Dissidenten im Ausland beteiligt. 2001 wurde er als Stellvertreter für Kommunikationen in der Islamischen Kultur und Nachrichtenorganisation ernannt. Diese Organisation war für fundamentalistische Tätigkeiten des iranischen Regimes sowie das Rekrutieren und die Ausbildung von ausländischen Staatsangehörigen für terroristische Operationen im Ausland zuständig.

Mottaki war an der Planung und der Durchführung der Entführung von Abol-Hassan Mojtahedzadeh, einem iranischen Widerstand-Aktivisten, 1998 in der Türkei und dem Attentat auf Hossein Abedini 1990 in Istanbul direkt eingeschlossen. Nach seiner Entführung wurde Mojatahedzadeh im Konsulat des iranischen Regimes in Istanbul mehrere Tage gefoltert. Er flüchtete auf wunderbarer Weise, als er in einem Auto mit iranischen diplomatischen Nummernschildern nach dem Iran gebracht werden sollte.

In seiner Position als gesetzlicher und internationaler Stellvertreter des Außenministeriums stellte Mottaki dienstliche und diplomatische Pässe sowie andere logistische Hilfen den Agenten des Nachrichtendienstministeriums und Qods-Kräfte zu Durchführung terroristischer Operationen außerhalb des Irans zur Verfügung.

Mullah Mostafa Pur-Mohammadi war unter den Tätern des Gemetzels von 30.000 politischen Gefangenen im Jahre 1988. Seit der Gründung des Nachrichtendienstministeriums agierte Pur-Mohammadi als Stellvertreter des Ministers, Mullah Mohammad Mohammadi Rayshahri. Als Vertreter dieses Ministeriums nahm Pur-Mohammadi an den Sitzungen von „Todeskommission“ teil, die für die Durchführung von Khomeinis Fatwa (30.000 politische Gefangene niederzumetzeln) beauftragt wurden. Er hielt auch den Posten des Direktors und des Stellvertretenden des Nachrichtendienstministeriums bei auswärtigen Angelegenheiten unter Ali Fallahiyan und Qorban-Ali Dorri Najafabadi in den 1990er Jahren. Während der Präsidentschaft von Mohammad Khatami wurde er, vom obersten Führer, als einer der Verantwortlichen des speziellen Büros für die Information und Sicherheit ernannt. Pur-Mohammadi war unter den Rektoren in „Kettenmorde“ in den 1990er Jahren, in dem mindestens 120 Dissidenten, Schriftsteller und Intellektuelle entführt und brutal ermordet wurden. Nach den grausigen Morden an Dariush und Parvaneh Forouhar im Herbst 1998 informierten die Mörder Pur-Mohammadi, welcher der Kommandant dieses schockierenden Verbrechens war, telefonisch über ihren „Erfolg“.

Gholam-Hossein Mohseni Eje’i, der als Kandidat für das Amt des Ministers der Information und Sicherheit (MOIS) genannt wird, war ein Revolutionärer Ankläger von MOIS und spielte eine aktive Rolle in der Verhaftung und Ausführung der Hinrichtungen von Mojahedin und anderen Dissidenten. Als der vorsitzende Richter in der Abteilung drei des Islamischen Revolutionären Gerichtes verurteilte Mohseni Eje’i persönlich Tausende von politischen Gefangene zu Tode. Er wurde 1995 als der Stellvertretende Ankläger und 1998 als der Ankläger für das spezielle Klerus-Gericht ernannt, wo er persönlich am Verurteilen, Haft und Hinrichtung von Hunderten andersdenkenden religiösen Führern teilnahm. Mohseni Eje’i war ebenfalls an „Kettenmorde“ unmittelbar beteiligt und gab den Fatwa für den Mord an Pirouz Davani, der zur Zeit seines Todes in Haft war, aus.

Hossein Saffar Harandi war der ehemalige Herausgeber von der Tageszeitung Kayhan, das Mikrophon des obersten Führers, Ali Khamenei. Er war auch ein Kommandant der Revolutionsgarde und einer der Schlüsselbeamten, die verantwortlich für die Zensur, scharfes Vorgehen und Einschüchterung von Schriftstellern und Journalisten waren.

Brigadegeneral Ali Akbar Ahmadian, berufen als Verteidigungsminister, wurde als Gelenk-Generalstabschef von Revolutionsgarde im Juli 2000 ernannt. Vorher war er Oberbefehlshaber der Marine, stellvertretender Kommandant der Marine und der Zuständiger für den Südlichen Marinebefehl während des Iran-Irak-Krieges. In einem Interview mit der Tageszeitung Sharq vom 15. Mai 2004 unterstützte Ahmadian die Übernahme der US-Botschaft und die Entführung von amerikanischen Diplomaten im Jahre 1979.

Er war unter den 24 Kommandanten von Revolutionsgarde, die einen offenen Brief an Khatami während den zehntägigen studentischen Aufständen im Juli 1999 in Teheran und 18 anderen iranischen Städten schrieben. Die Kommandanten warnten Khatami an die Notwendigkeit eines blutigen, gewaltsamen und scharfen Vorgehens und unterstrichen, dass, wenn er schwankte, die Revolutionsgarde die Unterdrückung des populären Aufstandes selbst in die Hand nehmen wurde.

Letzte Woche wurde Brigadegeneral Ali Larijani als der höchste Staatssicherheitsratssekretär und als Zuständiger für die Verhandlungen von Mullahs Nuklear-Akte mit der Europäischen Union ernannt. Vorher waren Brigadegeneral Ezzatollah Zarghami als das Staatsoberhaupt für Radio- und Fernsehnetz und Brigadegeneral Esmail Ahamdi Moghaddam als Kommandant der Staatssicherheitskräfte ernannt worden. Außerdem sind Dutzende von Parlamentsabgeordneten Mitglieder der Revolutionsgarde.

Somit, in der größten inneren politischen Bereinigung in den letzten 26 Jahren, hat der oberste Führer die Macht in den Händen von den meisten extremistischen Splittergruppen konsolidiert, um die Idee von der globalen Islamischen Regel durch die Beschaffung von Atomwaffen und der Installation einer Marionetten-Theokratie im Irak zu begreifen.

Diese Entwicklung ist das Ergebnis der Beschwichtigungspolitik der westlichen Ländern, vor allem der EU, mit den herrschenden Theokratie. Diese Politik wird nun mehr als zwei Jahrzehnten unter dem Umhang „die Bekräftigung der gemäßigten Fraktion“ betrieben. Zur gleichen Zeit bekräftigt dies die Richtigkeit der Aussage des iranischen Widerstandes, dass „eine Giftschlange keine Taube gebären kann“.

Es ist offensichtlich, dass am Ende einer katastrophalen 16-jährigen Exkursion vom religiösen Faschismus wieder zum religiösen Faschismus angelangt ist. Die einzige wirksame Politik, um den zunehmenden Bedrohungen durch die mittelalterliche Theokratie entgegenzutreten, darin besteht, gegenüber Iran entschlossen zu sein und sich auf der Seite der iranischen Bevölkerung in ihrem Kampf um die demokratische Änderung zu stellen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
14. August 2005