Friday, January 27, 2023
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Dreizehn von einundzwanzig Regierungsmitgliedern des iranischen Kabinetts gehören zu Revolutionswäch

ImageDreizehn von einundzwanzig Regierungsmitgliedern des iranischen Kabinetts gehören zu Pasdaran (Revolutionswächter) und die restlichen Minister sind Mitarbeiter des Geheimdienst- und, Justizministeriums mit terroristischer Vergangenheit.

Maryam Rajavi: wachsende Unterdrückung, Export von Terrorismus, Einmischung in Irak und raschere Entwicklung von Nuklearprojekten sind die Botschaften dieses Kabinetts.

Das vorgestellte Kabinett von Ahmadinejad besteht aus 21 Revolutionswächtern, Terroristen und Handlangern des Diktatorregimes. Mindesten 13 von ihnen gehören zu den führenden Offizieren der berüchtigten Passdaran-Truppe (Revolutionswächter).

Die vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin, Maryam Rajavi, sagte hierzu: Die Botschaften dieses Kabinetts sind wachsende Unterdrückung, Export von Terrorismus, Einmischung in Irak und raschere Entwicklung von Nuklearprojekten. Khamenei setzt die Hegemonie der Revolutionsgardisten über alle Organe des Machtapparats fort. Diese Politik begann im vorigen Jahr mit Beseitigung der Gegner im Mullahsparlament und hat die Erhöhung des Drucks auf die Bevölkerung im Innen, Terrorismus im Ausland und das unermüdliche Streben, Atombombe zu bauen, zum Ziel. Die Westen, insbesondere die Europäer haben mit ihrer Beschwichtigungspolitik ermöglicht, dass Khamanei, das religiöse Oberhaupt des Mullah-Regimes, die Unterdrückung des iranischen Volkes erhöht und Fundamentalismus und Terrorismus exportiert hat. Diese Politik haben die Mullahs als Anlass genommen, um ihre verbrecherischen Atomprojekte voranzutreiben.“

Dreizehn aus den 21 vorgeschlagenen Ministern sind jahrelang in Sepah-Passdaran tätig gewesen. Davood Danesh-Djafari, Hossein Safar-Harandi, Mostafa Mohammad-Nadjar, Seyd-Mehdi Hashemi, Mohammad Djahromi, Massud Mirkazemi, Seyd-Parvis Fattah, Mohammad Saidi-Kiya, Mohammad-Reza Eskandari, Mohammad Rafati, Alireza Tahmasbi, Mohammad Soleimani und Ali-Reza Ahmadi sind für die Bereiche Wirtschafs-, Kulturs- , Verteidigungs-, Wohlstands-, Arbeits-, Handels-, Elektrizitäts-, Wohnungs- ,Infrastruktur-,  Industrie-, Telekommunikations- und  Kooperationsministerium vorgesehen, die allesamt seit Jahren Mitglieder bei Passdaran und dessen Unterorganisationen waren.

Der Verteidigungsminister des Mullah-Regimes, Pasdar Mostafa Mohammad-Nadjar, ist eine wichtige Person in Sachen Terrorismus im Ausland und Atombombenprojekten. Er gehört zu den Mitgründern der Revolutionsgarden im Jahre 1979 und ist bei der Niederschlagung der Kurden, insbesondere in der Stadt Naghdeh beteiligt gewesen. Im Jahre 1983 bis 1985 war er zuständig für den Bereich Nahosten der Passdaran und verbrachte sein Leben meistens in Libanon, Palästina oder Länder des persischen Golfes. Es gibt Berichte über seine Beteiligung an Explosion der Marinestützpunkt der US-Arme in Beirut im Jahre 1983.

Dieser Verbrecher wurde nach seinem Rückkehr im Jahre 1985 in Rüstungsindustrie beschäftigt und hatte in diesem Bereich einige Schlüsselpositionen. Die Möser, die in Bagdad auf die Büros von Volksmodjahedin gefeuert wurden, sind unter seine Verantwortung im Iran hergestellt.

Der Minister für „Kultur und Islamische Aufklärung“, Revolutionsgardist Hossein Safar-Harandi ist der ehemalige Chefredaktor der staatlichen Tageszeitung Keyhan und verantwortlich für die Unterdrückung und Sensor der Schriftsteller und Journalisten gewesen. Er war vom 1980 bis 1983 Stellvertreter des Befehlshabers von der Revolutionsgarde in den Provinzen Hormosgan, Kerman und Sistan-Baluchestan. Vom 1984 an war er für 10 Jahre verantwortlich für die politischen Organe innerhalb des Revolutionswächterapparats gewesen. Er hat jahrelang mit Said Emami ganz eng zusammengearbeitet. Emami war der Geheimdienstfunktionär, der die so genannten „Kettenmorde“ an Schriftstellern und Oppositionellen geplant und durchgeführt hatte.

Der Arbeitsminister, Mohammd Djahromi gehört ebenso zu den Mitgründern der Revolutionsgarden in den Provinzen Gilan und Masandaran. Der Handelsminister, Masud Mirkazemi war zuständig für die technische Unterstützung der Passdaran und gehörte seit 2001 zu den engen Beratern des Verteidigungsministers. Elektrizitätsminister, Parvis Fattah ist einer der Kommandeure der Passdaran, der während des Krieges zwischen dem Iran und dem Irak, eine Spezialgruppe der Revolutionswächter geleitet hatte.

Der Außenminister, Manuchehr Motaki, war im Jahre 1985 der Botschafter des Regimes in der Türkei. Er hat jahrelang terroristische Aktionen gegen Widerstandsaktivisten im Ausland durchgeführt. Darunter zählen, die Entführung von Abulhassan Modjtahedsadeh, einer der Anhänger des Widerstandes im Jahre 1988, und die Anschläge auf die Mohammad Mohadessin und Hossein Abedini im Jahre 1989. Nach seiner Rückkehr war er für die Beschaffung von Ausweisen und logistischer Unterstützung der Terroristen zuständig gewesen. Im Jahre 2001 wurde er Stellvertreter des Chefs der „Organisation für islamische Kultur und Kommunikation“. Diese Organisation ist das wichtigste Organ für Export des fundamentalistischen Gedankenguts des Regimes und hat unter anderem die Aufgabe, die ausländischen Mitbürger für die terroristischen Aktionen zu rekrutieren.

Der Innenminister, Mullah-Pourmohammadi, gehört zu den Verantwortlichen des Massakers von 30.000 politischen Gefangenen im Jahre 1988. Er war bei der Gründung des Furchterregenden Geheimdienstministeriums als Stellvertreter des Ministers, Mullah- Mohammadi-Reyshahri dabei. Er war als Vertreter des  Geheimdienstministeriums bei der Mordkommission während der Durchführung der Khomeinis Fatva (Befehl) über Hinrichtung der 30.000 politischen Gefangenen beteiligt. Er ist außerdem einer der Hauptverantwortlichen der „Kettenmorde“, in denen in den 80er Jahren mindestens 120 Intellektuelle, Oppositionelle und Schriftstellern entführt und in bestialischer Weise ermordet worden sind.

Der Geheimdienstminister, Gholamhossein Adjei, spielte als Gesandte der Revolutionsanwaltschaft in der Geheimdienstministerium eine wichtige Rolle bei den Verhaftungen und Hinrichtungen der Modjahedin und Widerstandsleistenden. Als Vorsitzender der 3. Kammer des islamischen Revolutionsgerichts hat er persönlich tausende politische Gefangene zur Tod verurteilt. Er ist seit 1995 Vorsitzender des Spezialgerichts für Kleriker und ist für Verhaftung und Hinrichtung viele Mullahs verantwortlich, die gegen das Regime waren.

Der Justizminister, Karimi-Rad, war jahrelang in den Provinzen Kurdistan, Sandjan, Ghasvin als Gerichtsvorsitzender tätig und hat persönlich Todesurteile einiger politischen Aktivisten und oppositionellen Richter gefällt.     

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
15. August 2005