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Antwort der Fatah an den Iran nach dem Treffen Maryam Rajavis mit Mahmoud Abbas

NWRI – Nach dem Zusammentreffen zwischen der gewählten Präsidentin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi und dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas am Samstag in Paris hat der Ausschuss der Fatah für Information und Kultur Äußerungen des Beraters des Außenministers des iranischen Regimes als ein „Spiegelbild der Politik dieses destruktiven Systems“ gegeißelt.

Hossein Sheikholeslam, Berater des Außenministers der Mullahs Mohammad Javad Zarif, hat am Sonntag eine hysterische Reaktion erkennen lassen. Seine Äußerungen wurden in vielen staatlichen Medien des iranischen Regimes veröffentlicht.
Der Ausschuss der Fatah für Information und Kultur hat darauf am Sonntag mit einer deutlichen Erklärung geantwortet:
„Die Palästinensische Nationale Befreiungsbewegung Fatah betrachtet die Äußerungen von Hossein Sheikholeslam, dem Berater des iranischen Außenministers, über den Präsidenten und Hauptbefehlshaber der Bewegung Mahmoud Abbas (Abu Mazen) als eine Wiederspiegelung des Verrats und der Politik von jenen, die eine destruktive Rolle spielen und die Zwietracht in den Reihen der Palästinenser und in alle Teile der arabischen und anderen Länder der Region säen wollen“.
Die Erklärung der Fatah fährt fort, dass die Bewegung die „beleidigenden Äußerungen des Beraters des iranischen Außenministers über den Präsidenten und Hauptbefehlshaber“ eingehend geprüft hätten, „die als Reaktion auf den Empfang erfolgten, den seine Exzellenz der Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran im Exil Frau Maryam Rajavi in seiner Residenz in Paris gegeben habe“.
Das iranische Regime wird von der Fatah „einer absichtsvollen Verunglimpfung des Haupts des palästinensischen Volkes und des Befehlshabers der Nationalen Befreiungsbewegung dieser Nation und der palästinensischen Sache“ beschuldigt.
Weiter heißt es dort, dass das iranische Regime darauf aus sei, „die Einheit der Palästinenser zu zerstören und Spaltungen zu vertiefen sowie eine Seite gegen die andere auszuspielen, um die eigene Position zu stärken, die aber nur den eigenen Interessen dient – Zielen, die nichts zu tun hätten mit Qods, der ersten Qiblah der Muslime und dem dritten heiligen Schrein oder ganz schlicht nur der palästinensischen Sache und die einfach eine palästinensische Seite für ihre Interessen und die Entwicklung ihres Einflusses in der Region instrumentalisieren“.
Außerdem erinnert die Fatah Sheikholeslam, „der mit seiner ganzen Sorte zu abscheulichen Verrätern gehöre“, an die verlorenen Werte der „Loyalität gegenüber der Fatah Bewegung, die für die iranische Revolution gewesen sei und sie mit allen ihren Möglichkeiten unterstützt habe, mit militärischen und finanziellen Mitteln, und ihre Lager für Revolutionäre geöffnet habe in der Hoffnung, dass sie im Rahmen der Regierenden ihres Landes die palästinensische Sache unterstützen würden. Wir haben aber nur Verrat und Schläge gegen die Werte der Loyalität und eine beständige Unterstützung derer gesehen, die in Palästina gegen die palästinensischen Prinzipien und nationalen Interessen aufhetzen, d.h. der Annahme vorläufiger Grenzen für Palästina“.
Die Fatah warnt vor der Herabsetzung von Präsident Abu Mazen, „der in den Augen dieser Bewegung das Gewissen der palästinensischen Nation darstellt“,  sie werde niemandem erlauben, „die rote Linie der Beleidigung oder der Herabsetzung seiner Loyalität als gewählter Repräsentant des palästinensischen Volkes zu überschreiten“.
In Bezug auf das Treffen des Präsidenten Mahmoud Abbas mit der gewählten Präsidentin des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) Maryam Rajavi fügt die Fatah in ihrer Erklärung hinzu: „Wir möchten ins Gedächtnis rufen, dass die Fatah, die in der Vergangenheit Befreiungsbewegungen in der Welt Rückhalt und Unterstützung gewährt hat, sich das Recht vorbehält, sich mit Vertretern von Befreiungsbewegungen in der Welt zu treffen. Wir sind weiterhin eine Bewegung der nationalen Befreiung, die nach Freiheit und Unabhängigkeit strebt. Wir müssen unsere Beziehungen zu allen Kräften in der Welt stärken, die an die Ziele der Freiheit und des Aufbaus einer freien und demokratischen Gesellschaft auf der Grundlage von Gerechtigkeit glauben und dafür kämpfen“.
Die Fatah bezeichnet das Mullah-Regime als „Handlanger der U.S. Central Intelligence Agency (CIA)”, der „gegen die nationalen Interessen des iranischen Volkes“ handelt, und setzt hinzu, „dass ein solches Regime absolut kein Recht hat, über die Sache Palästinas, des palästinensischen Volkes und seines Präsidenten zu sprechen“.
Weiter heißt es in der Erklärung: „Die Fatah bringt dem Berater des Außenministers in Erinnerung, wenn er die Verpflichtung Präsident Mahmoud Abbas Abu Mazens auf die standhaften Prinzipen des palästinensischen Volkes vergessen habe, die er vertreten hat trotz der Bedrohung seines Lebens und der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Einschränkungen und der Anschläge gegen das palästinensische Volk und seine Sache, oder wenn er absichtlich so tut, als habe er das vergessen, so möchten wir daran erinnern, dass Präsident Abu Mazen bei 25 Gelegenheiten klare Meinungsunterschiede mit der US Administration gehabt hat in Zeiten, als die Politik der letzteren den nationalen palästinensischen Interessen zuwiderliefen und die USA versucht haben, sie uns aufzuzwingen“.
Auch macht die Fatah darauf aufmerksam, dass  Hossein Sheikholeslam „Teil des Establishments des iranischen Regimes ist, das Tod, Zerstörung, Bürgerkrieg und konfessionellen Zwist in jedes arabische Land zu bringen sucht, das für es erreichbar ist, und sie rät ihm, für immer zu schweigen“.
Ferner erklärte die Fatah, dass nach ihrer Auffassung die Einmischung in die inneren palästinensischen Angelegenheiten – in der offenkundigen Absicht, die Führung des Landes für sich zu vereinnahmen – einzig den regionalen Interessen des Regimes dient und zugleich den Interessen des iranischen Volkes und seiner guten Beziehungen zum Volk von Palästina zum Schaden gereicht.