
In den 40 Jahren seines Bestehens hat das iranische Regime terroristische Angriffe und Morde in der ganzen Welt geplant oder ausgeführt. Der Iran ist der größte Exporteur von Terrorismus in der ganzen Welt und benutzt Ableger-Gruppen und Milizen, die auf sein Geheiß handeln.
Im vergangenen Jahr haben Agenten des Nachrichtendienstes der EU einen Terroranschlag vereitelt, den das iranische Regime gegen seine Hauptopposition geplant hatte. Der Iran hatte die Absicht, einen Sprengstoffanschlag gegen die Versammlung Für einen Freien Iran zu verüben, die in jedem Jahr vor den Toren von Paris stattfindet. Dieser Anschlag hätte eine große Zahl an Opfern und Todesfälle zur Folge haben können.
Es gab auch gezielte Morde an Opponenten des iranischen Regimes in den Vereinigten Staaten und in Europa.
Zurzeit ist eine der größten Bedrohungen die sehr weitreichende Unterstützung, die das iranische Regime verschiedenen Elementen im Vorderen Orient gibt. Dazu gehört die Unterstützung des Assad Regimes in Syrien und der Huthi Rebellen im Jemen.
Dazu gehört auch die Lieferung von Waffen, darunter von ballistischen Raketen, und von Personal an Ingenieuren und Sondereinsatzkräften. Das berüchtigte Corps der islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gibt sich für einen großen Teil dieser Unterstützung her und hat viel Expertise dazu beigetragen, dass die Rebellen vorangekommen sind.
Saudi Arabien wurde von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern angegriffen, die im Iran hergestellt worden sind. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und andere Länder am Golf sehen sich auch davon bedroht.
Über die ballistischen Raketen und Marschflugkörper des Iran verfügen jetzt verschiedene Gruppen in der ganzen Region – die Hisbollah im Libanon und in Syrien, die Huthi Rebellen im Jemen und die KSS im Irak.
Dem iranischen Regime wurde im Wesentlichen erlaubt, sich in der Region breitzumachen, weil die internationale Gemeinschaft das zugelassen hat. Die US Administration unter dem früheren Präsidenten Barack Obama hat eine Politik des Appeasements gegenüber dem Iran verfolgt und sich der meisten unheilvollen Aktivität in der Region von ihm blind gestellt. Das hat den Iran nur noch dreister in seinem Verhalten werden lassen.
Die Europäische Union betreibt auch Appeasement mit dem iranischen Regime und macht weiter damit, indem sie Wege zur Umgehung der US Sanktionen sucht. Obwohl die Vertreter der EU das iranische Regime, wenn auch eher schwach, für seine Kriegstreiberei verurteilen, bedeutet ihre Passivität, dass sie im Wesentlichen dem Iran grünes Licht dafür geben, damit er weitermacht.
Vor ein paar Wochen hat das deutsche Außenministerium Vertreter in die iranische Botschaft der Hauptstadt gesandt. Sie feierten mit beim 40. Jahrestag der islamischen Republik des Iran. Das ist eine Peinlichkeit für Deutschland, weil die vergangenen 40 Jahre im Iran durch Verleugnung der Menschenrechte, Unterdrückung, Gewalt, Terrorismus und Massenhinrichtungen gekennzeichnet waren.
Wenn man die fortgesetzten Komplotte des iranischen Regimes in der EU berücksichtigt, dann war das ganz sicher eine Feier, von der sich jeder Politiker der EU hätte fernhalten sollen. Das iranische Regime wird mit seiner Kriegstreiberei nur aufhören, wenn es dazu gezwungen wird. Es wird nicht von sich aus bereit sein, moderater zu werden, wie die Geschichte gezeigt hat. Es wurden ihm mehr als genug Gelegenheiten dazu gegeben, die es alle ausgeschlagen hat.
