StartNachrichtenMenschenrechteAshraf – Dringend: Iranisches Regime plant neue Anschläge auf Camp Ashraf

Ashraf – Dringend: Iranisches Regime plant neue Anschläge auf Camp Ashraf

Les agents du Vevak installés devant la porte d'Achraf avec leurs haut-parleurs mégapuissantsIn der Zeit, in der die amerikanischen Truppen ihren Rückzug vom Stützpunkt Grizzly in Ashraf vorbereiten, wollen die im Iran herrschenden religiösen Faschisten in Zusammenarbeit mit ihrer Botschaft in Bagdad und dem Ausschuss für die Schließung Ashrafs in der irakischen Regierung ihre Erpressungsversuche fortsetzen und eine Krise heraufbeschwören, um die Bewohner in Ashraf noch mehr unter Druck setzen zu können.

Insider-Informationen aus dem Iran weisen darauf hin, dass das klerikale Regime als einen ersten Schritt in diese Richtung einige seiner Agenten unter dem Deckmantel irakischer Scheichs und Reportern am Samstag, dem 19. Juni 2010, nach Ashraf entsenden will.

Sie sollen nach Plan Chaos schaffen und die Krise gegen die Ashraf-Bewohner schüren, um mit Hilfe der bereits vor den Toren von Ashraf wartenden und als „Familienmitglieder“ von Bewohnern verkleideten Agenten des Ministeriums für Geheimdienst und Staatssicherheit (MOIS) den Weg für neue Angriffe und Massaker zu ebnen.

Zuvor waren bereits Agenten des klerikalen Regimes, die sich selbst als Journalisten von arabischen und farsi Medien wie Kanal 1 TV und al-Alam TV ausgaben, mehrfach – auch am 15. Dezember 2009 – entsandt worden, um ein Chaos auszulösen.

Zeitgleich zum seit mehr als fünf Monaten vor dem Haupttor von Camp Ashraf andauernden Einsatz des Geheimdienstes – verkleidet als „Angehörige“ – ließ das klerikale Regime viele Angehörige von Ashraf-Bewohnern verhaften und verurteilte sie als „Mohareb“ (Feind Gottes) zu Hinrichtung und langen Haftstrafen.

Die Agenten vor dem Camp haben 30 leistungsstarke Lautsprecher, die sie täglich für betäubende Drohungen – z. B. die Bewohner des Camps zu ermorden oder das Camp abzufackeln – einsetzen. Für Juristen ist das ein Fall von offenkundiger psychischer Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Der iranische Widerstand appelliert an den Generalsekretär, den Sonderbeauftragten des Generalssekretärs für den Irak, die UNAMI und die amerikanische Regierung und das Militär, das direkt für den Schutz der Bewohner und ihrer Rechte auf der Grundlage internationalen Rechts und bilateraler Vereinbarungen mit jedem einzelnen Bewohner in Ashraf verantwortlich sind, sofort Schritte in die Wege zu leiten, um die seit fünf Monaten andauernde Anwesenheit der Agenten des iranischen Geheimdienstes (MOIS / VEVAK) und der Qods-Armee vor dem Haupttor von Ashraf und ihre Provokationen zu beenden und außerdem weitere Gewalt und Massaker in Ashraf zu verhindern.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
18. Juni 2010