Tuesday, January 31, 2023
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Astronomische Lügen der Mullahs, um die vernichtende Niederlage bei den Majlis Wahlen zu beschönigen

NWRI – Berichte der iranischen Volksmojahedin (PMOI) aus 25.000 Wahllokalen und von ausländischen Journalisten sowie Augenzeugenberichte zeigen eine vernichtende Niederlage des Mullahregimes bei den Wahlen am Freitag. Der Sekretär des Zentralen Wahlbüros der Mullahs gab mit einer astronomischen Lüge bekannt, dass 65 Prozent der Wähler am Freitag zu den Wahlen gegangen seien.
 
Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin beschreibt den totalen Boykott der Wahlen als eine größere Niederlage und die Ablehnung der gesamten klerikalen Herrschaft durch das iranische Volk.

Die Propagandamaschinerie des Regimes war nicht wie bei den vorhergehenden Wahlen in der Lage, eine Menge zu zeigen und versucht nun die Goebbelslüge zu erzeugen, in der Hoffnung die Tatsache verschleiern zu können, dass 95 Prozent der Iraner die Wahlen boykottiert haben.

Im Angesicht der vollendeten Tatsachen kommen die herrschenden Kleriker jetzt mit widersprüchlichen Erklärungen.

Ganz kleinlaut produziert das Regime unterschiedliche Angaben über die Zahl der Wahlberechtigten im Land. Nach den Angaben des Nationalen Statistikamtes Irans im Oktober 2007 gab es im Iran 49.500.000 Personen über 18 Jahre im Iran. Brigadegeneral Alireza Afshar, Direktor des Zentralen Wahlbüros im Innenministerium jedenfalls gab bekannt, dass vor kurzem "43.800.000 Personen über 18 Jahre im Land sind", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur am 3. Februar 2008. Um eine hohe Wahlbeteiligung nachzuweisen und unter Berücksichtigung, dass die Bevölkerungszahl zwischen Oktober 2007 und Februar 2008 angestiegen ist, kommt das Regime mit einem Bevölkerungsrückgang.

"In Teheran gaben 1.400.000 Wähler um 7 Uhr p.m. ihre Stimme ab", berichtete Fars am Freitagabend. Weil es offensichtlich ist, bestätigte das Regime, dass bei Wahlschluss vorgestern in der Hauptstadt, viel weniger als 2.000.000 Wähler waren. Im Gegenteil dazu waren es etwa 7.000.000 Wähler bei der offiziellen Zählung in Teheran. Folglich haben die Mullahs die Tatsache zugegeben, dass nicht mehr als 25 Prozent aller Wähler in der Hauptstadt an den Wahlen teilgenommen haben.

Unabhängig davon gaben nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur ISNA am Samstag die Wahlbüros in der Nordwestprovinz Ostazerbaijan mit einer Lachnummer bekannt: "Das Wahlbüro Vazarqan hatte bei den Majliswahlen 124 Prozent Wahlbeteiligung."

Trotz aller Wahlmanipulationstaktiken wie die Bezahlung der Stimmen von wirtschaftlich benachteiligten Bürgern und der Befehl für die Soldaten, zur Wahl zu gehen, erlebte das Regime verlassene Wahllokale. Das soziale Netzwerk der PMOI registrierte Tausende Wahlbetrugsfälle im Land.

Kandidaten, die zu Mahmoud Ahmadinejads Parteien gehörten, kauften jede Stimme mit 10 bis 50 Tausend Toomans (zwischen 10 und 50 US Dollar); einige stellten mehr als 300.000.000 Toomans für Stimmen bereit. Die Preisliste für jede Stimme in einigen iranischen Orten sieht so aus:

In Abadan (im Südwesten) 25,000 Toomans;
In der Nordprovinz Gilan 15,000 Toomans;
In der Westprovinz Elam 50,000 Toomans.

Die Kandidaten wollten Dorfbewohner zum Wählen pendeln lassen und versprachen ihnen freies Essen und Geld in den benachbarten Städten wie im Norden in Rasht und im Westen in der Stadt Elam.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
15. März 2008