Saturday, November 26, 2022
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Aufruf des Frauenausschusses, die zum Tode verurteilte junge Frau zu retten

Der Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran ruft alle internationalen Körperschaften und Menschenrechtsorganisationen, besonders den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über Hinrichtungen, den Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über die Menschenrechtslage im Iran und alle Körperschaften, die die Frauenrechte verteidigen, auf, baldigst zu handeln, um die Aufhebung der Todesstrafe gegen Frau Rayhaneh Jabbari, 26 Jahre alt, zu erwirken. 

 

Frau Rayhaneh Jabbari, eine Dekorateurin, sitzt seit sieben Jahren im Gefängnis, nachdem sie sich mit einer kalten Waffe gegen einen Geheimdienstagenten gewehrt hatte. Mit einem Täuschungsmanöver wollte dieser Geheimdienstagent Rayhaneh sexuell misshandeln und sie musste sich wehren. Bei dem Handgemenge kam der Agent zu Tode. Die Henker des Regimes der Geistlichen haben Rayhaneh brutal gefoltert, um ihr ein Geständnis abzupressen. 

Frau Sarvenaz Chitsaz, Vorsitzende des Frauenausschusses des Nationalen Widerstandsrates, erklärte, die iranischen jungen Frauen und Mädchen, die unter institutionalisierter Diskriminierung und doppelter Unterdrückung leiden, seien nirgends sicher vor dem Übel der abscheulichen Mullahs, der Geheimdienstbeamten und der Agenten des Regimes. Wenn das Todesurteil gegen diese junge Frau bestätigt wird, bedeutet das, dass die Atmosphäre des Terrors in der Gesellschaft intensiviert wird. Besonders werden die Mädchen und Frauen in Angst und Schrecken versetzt, die sich den Greueltaten und der Unterdrückung dieses menschenfeindlichen und frauenhasserischen Regimes widersetzen, wie es nur geht. 

Frauenausschuss des Nationalen Widerstandsrates Iran 

29. März 2014