Wednesday, December 7, 2022
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Tom Ridge: Die UNO hat beim Schutz der iranischen Dissidenten im Konzentrationslager von Liberty ‚elend versagt’

Die Vereinten Nationen haben ‚elend versagt’ beim Schutz der iranischen Dissidenten in Camp Liberty, bevor sie sie in sichere Häfen im Ausland gebracht haben bzw. bringen, so der frühere Minister für Heimatschutz Tom Ridge in einem Treffen im US Senat in Washington DC.   

 

Er brandmarkte Camp Liberty als ‚Konzentrationslager‘, wo die iranischen Bewohner täglich von einem Angriff des irakischen Militärs, das das Lager bewacht, bedroht sind.  

Herr Ridge hielt eine Ansprache in einer Versammlung aus dem Anlass des iranischen Neujahrstages und sagte dabei: „Die Vereinten Nationen haben elend versagt dabei, das Versprechen zu halten, eine angemessene Sicherheit herzustellen, und die Regierung Malikis ist ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden, diese Menschen von Ashraf an viel sicherere Plätze zu bringen.  

Unserem Außenministerium wurden Fotografien von Camp Liberty von der UNO gezeigt. Es gab viele Annehmlichkeiten, das Abwassersystem war intakt, sie hatten Strom, sie hatten 17000 T-Mauern, es war sicher, es war geschützt, es war human. Eine Stadt für diese fleißigen, unternehmungslustigen, gut ausgebildeten und kultivierten Menschen.

Als sie aber dort anlangten, merkten sie, dass die Fotos nicht eine Verdrehung, sondern eine erbärmliche freche Lüge waren.

Sie hatten den Platz ausgeweidet, keine Abwasseranlage, kein Wasser und kein Abzugskanal, kein Strom, keine Sicherheitszonen und die Fläche des Lagers war fast auf Briefmarkengröße verkleinert.“

Die UNO hat weiterhin versagt in Bezug auf ihr Versprechen, dass die 100 in Ashraf verbleibenden Leute ein Besitztum im Wert von hunderten von Millionen verkaufen könnten, und auch versagt, die Einrichtungen in Liberty in Schuss zu bringen, meinte Herr Ridge. 

Es wurde auch unterlassen, eine Präsenz von US Militär zu gewährleisten, um die Bewohner vor Angriffen zu schützen, teilte er den Abgeordneten mit. 

Er verurteilte außerdem den Mord an 52 Menschen, wodurch die ‚Glaubwürdigkeit‘ der US Regierung verspielt worden sei, weil sie versagt hat bei der Verteidigung des Lagers.

Er charakterisierte weiterhin den irakischen Premierminister Maliki als Marionette des Iran und verwarf die Chancen dafür, dass mit den Mullahs in Teheran ein Atomabkommen geschlossen werden könne.

Über den Irak Malikis sagte er: „Ich denke wir müssen die Hilfe für eine Weile aussetzen, ihn ein wenig unter Druck setzen und dann gehen wir dazu über, mit den Iranern zu verhandeln.

Wir sollten ihnen das Signal geben, dass, wenn wir einmal eine Verpflichtung eingegangen sind, wir diese halten, lasst sie dort herauskommen, öffnen wir die Tore für ein paar hundert von ihnen. Es geht nicht darum, gleichgültig zu sein oder nicht, es geht darum, die Achtung zu verlieren und solange es wir nicht imstande sind, unser Wort zu halten, gibt es keinen Grund für irgendjemanden, zu erwarten, er könne sich jemals wieder auf ein amerikanisches Versprechen verlassen.“