Sunday, December 4, 2022
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Aufruf des iranischen Widerstands zur Rettung des Lebens von 16 Häftlingen, deren Exekution unmittelbar bevorsteht

31 Hinrichtungen in weniger als zwei Wochen

Am Morgen des Sonntags, des 3. Januar, verlegte das iranische Regime 16 Häftlinge im Gohardasht (Rajai Shahr) Gefängnis in der Stadt Karaj zur Vorbereitung auf ihre Exekution in Einzelhaft. Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen auf, das Leben dieser Häftlinge, deren Hinrichtung unmittelbar bevorsteht,

zu retten. Während ihre Hinrichtung vorgesehen ist, wurden vom 23. Dezember bis zum 4. Januar 31 Hinrichtungen wie folgt registriert:

Am 4. Januar wurde ein Häftling auf dem Goharbaran-Boulevard in der Stadt Sourak in Miandoroud /Provinz Mazandaran öffentlich erhängt – ein anderer im Gefängnis von Noshahr.

Am 2. Januar wurde Medhi Ranjkesh, ein geistig und körperlich behinderter Häftling, im Gefängnis von Khorramabad erhängt, ebenso zwei Häftlinge im Zentralgefängnis von Mashhad.

Am 26. Dezember wurden drei Häftlinge im Barsilon-Gefängnis in Khorramabad erhängt. Unter ihnen befand sich Behrouz Amiri, verheiratet und Vater von drei Kindern, der fünf Jahre im Gefängnis verbracht hatte.

In zwei Massenhinrichtungen, am 22. bzw. 24 Dezember, wurden im Zentralgefängnis von Qazvin sechzehn Häftlinge erhängt. Fünf Häftlinge wurden am 24. Dezember in Kerman erhängt, und zwei weitere, 28 bzw. 30 Jahre alt, hingerichtet im Ghezel-Hessar-Gefängnis von Karaj, gehören zu den weiteren Opfern der beständig vom iranischen Regime begangenen Verbrechen.

Während die Scheinwahlen zum Expertenrat und zum Parlament näher rücken, erweist sich der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, als unfähig, dem Haß und den sich in verschiedenen Städten steigernden Protesten des Volkes zu begegnen und verlegt sich ohne jedes Maß auf repressive Maßnahmen, insbesondere die Todesstrafe. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 5. Januar 2016