Thursday, December 1, 2022
StartNachrichtenAktuellesAyyad Jamaluddin: Die Bewährungsprobe für den Irak ist die PMOI

Ayyad Jamaluddin: Die Bewährungsprobe für den Irak ist die PMOI

Ayyad Jamaluddin: The litmus test for Iraq is the PMOIAl-Baghdadieh TV: 8. März 2009

Die folgenden Auszüge sind aus einem Interview vom 8. März  mit Ayad Jamaluddin, einem prominenten Mitglied des Komitee’s für ausländische Angelegenheiten im irakischen Parlament.

Frage: Ist nach Ihrer Ansicht der Besuch durch Rafsanjani [der ehemalige Präsident des iranischen Regimes und Vorsitzender des Zweckdienlichkeitsrats des Mullahs, Ali Akbar Hashemi] in den Irak inoffiziell? Oder ist es, wie Sie gesagt haben, ein formeller Besuch?

Dr. Salim Abdollah hat gesagt, dass dieser Besuch politisch einflußreich ist. Im Hinblick auf das Verhalten [durch das iranische Regime] im Irak; haben die Menschen im Irak Vertreter, um gegen die iranischen Handlungen zu stehen?

Ayyad Jamaluddin: Es kann keine gleichen und gegenseitige Beziehungen mit dem Iran geben, bis das Gesetz für politische Parteien im Irak verabschiedet worden ist und die Finanzmittel dieser Parteien öffentlich gemacht werden. Es gibt viele Parteien und politische Kräfte, die noch durch den Iran finanziell unterstützt werden und eine organische Beziehung mit ihm haben. Es hat Änderungen im politischen Bewußtsein der irakischen Menschen gegeben. Die Menschen haben sich geändert und die neuen Wahlen beweisen dies. Aber bedeutet das, dass politische Kräfte ihre historischen Beziehungen mit dem Iran getrennt haben? Wir wollen nicht, dass sie Feinde mit dem Iran sind und den "Eisenhelm von Saddam Hussein“ tragen. Wir nehmen jedoch an, dass sie national Irakisch sind und Iraks Interessen verteidigen, anstatt die Durchführung von iranischen Plänen und Tagesordnung im Irak zu verteidigen.

Ich denke, dass dies die Bewährungsprobe für irakische politische Kräfte ist. Welche Kraft auch immer versucht, die Organisation der Volksmodjahedin Iran [PMOI/MEK] vom Irak zu vertreiben, beweist, dass er Beziehungen mit dem Iran hat. Wir wollen diejenigen zwingen, die an der Macht und im Parlament sind, an irakische Interessen zu denken und Beziehungen mit den Iranern auf einem gleichen Stand zu haben. Aber wie können sie das tun, wenn sie noch durch den Iran finanziell gefördert werden und Hilfe vom Iran für ihre Milizen und politische Kampagnen erhalten? Diese Hilfe vom Iran durch die dort herrschenden Parteien für diejenigen im Parlament können nicht öffentlich gemacht werden. Es gibt auch Hilfe, die aus anderen Ländern wie Saudi-Arabien kommt. Sie können nur durch gesetzliche Mittel angerechnet werden. Deshalb muss das Gesetz über Parteienfinanzierung voran getrieben werden."