Friday, February 3, 2023
StartNachrichtenMenschenrechteBaroness Betty Boothroyd: Die jungen Menschen im Iran wollen den Wandel

Baroness Betty Boothroyd: Die jungen Menschen im Iran wollen den Wandel

NWRI – Junge Iraner, die es satt haben, dass die theokratische Diktatur im Iran an der Macht ist, sehnen sich nach einem Wandel, sagt Baroness Betty Boothroyd, die frühere Sprecherin des Unterhauses in Großbritannien.

 

„Das Atomabkommen mit dem Iran trägt nichts dazu bei, den entsetzlichen Stand der Bürger- und Menschenrechte dort zu verbessern. Es ist nichts darin enthalten, das das rückwärtsgewandte Regime dazu bringen könnte, dort etwas zu  ändern, sich über sich selbst klar zu werden, seine Einstellung zum demokratischen Prozess, zu Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten zu verbessern. Überhaupt nichts”, so Baroness Bookroyd  in einer Konferenz zu den Menschenrechten im Iran in den Häusern des Parlaments vom 19. Oktober.

„Zufällig bin ich dessen gewiss und habe auch Beweise dafür, dass Irans säkulare Mittelschicht Demokratie will, sie haben Sehnsucht nach einem gewissen Maß an Wandel und sie möchten Fortschritte sehen, auch Wohlstand, und sie möchten zuschauen, wie aus dem Land ein akzeptiertes Mitglied der internationalen Gemeinschaft wird. Ich bin auch überzeugt davon, dass die jungen Leute einen Wandel wollen“.

Baroness Boothroyd stellte klar, dass das iranische Regime dem Volk im Iran die grundlegenden  Menschenrechte verweigert.

„Vor vierzig Jahren habe ich das schwarze Band der Antiapartheid Bewegung getragen, als die meisten Menschen unter dem rassistischen Regime in Südafrika keine Menschenrechte hatten. Als ich damals vor dem Haus für Südafrika auf- und abging mit meinem schwarzen Band, das ich umgebunden hatte, während  der Polizist mich im Auge hatte, habe ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet, dass ich einst als Sprecherin des Unterhauses Nelson Mandela in meinem Land  als demokratischen Führer von Südafrika willkommen heißen würde“, erzählte Baroness Boothroyd.    

„Dies konnte sich nur ereignen, weil aufbegehrende, zu allem entschlossene und zu ihrer Sache stehende Menschen in Südafrika und anderswo den Verteidigern der weißen Vorherrschaft gezeigt haben, dass sie den Kräften des Wandels gegenüber nicht unverwundbar sind. Und ich denke, dass für diesen Geist des Aufbegehrens  Irans Theokratie heute  nicht unverwundbar ist“, ergänzte sie.  

Die frühere Sprecherin des Unterhauses von Großbritannien Baroness Boothroyd und eine Abordnung von englischen Parlamentariern waren am 27. Januar 2014  mit der gewählten Präsidentin des iranischen Widerstands Maryam Rajavi zusammengetroffen und hatten mit ihr Gespräche geführt, als sie das Hauptquartier des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) in   Auvers-sur-Oise nördlich von Paris besucht hatten.

Die hochrangige Abordnung englischer Parlamentarier forderten eine vollständige Untersuchung des Massakers vom 1. September 2013 in Camp Ashraf durch die Vereinten Nationen und sahen dringenden Bedarf an Schutz für die mehreren tausend Mitglieder der hauptsächlichen Oppositionsgruppe  der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI oder MEK) in Camp Liberty im Irak.

Die englischen Parlamentarier bezeichneten die Störmanöver des iranischen Regimes in der Region, besonders im Irak und in Syrien als ‚gefährlich‘ und gaben der Auffassung von Frau Rajavi Rückhalt, dass ein vollständiger Stopp der Einmischung des iranischen Regimes in Syrien die einzige Lösung für diese Krise sei.  

Sie brachten auch ihre volle Unterstützung  für den 10-Punkte Plan  für die Zukunft des Iran von Frau Rajavi zum Ausdruck und betrachteten ihn als die beste Garantie für Demokratie und Menschenrechte und ebenso für Frieden und Ruhe in der Region und in der Welt.