Monday, November 28, 2022
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Beispielloses Eingeständnis des iranischen Brigadegenerals Pourdastan


Links: der berüchtigte Qassem Soleimani, Befehlshaber der Quds Armee in Syrien – Rechts: Eine Stadt, die vom syrischen Regime und der Quds Armee des iranischen Regimes bombardiert und zerstört wurde

Auf Befehl von Qassem Soleimani verletzte die Armee ganz offen Resolutionen des UNO Sicherheitsrats, indem sie Waffen, Munition und Truppen nach Syrien schickte und Syrer mit Hilfe einer eigens gebildeten Kampfbrigade umbrachte. Es wurde auch die Diyala Provinz im Irak mit Kampfbombern angegriffen.

Brigadegeneral Ahmadreza Pourdastan, der Chef des Zentrums für strategische Studien und Forschung der Armee und früherer Befehlshaber der Bodentruppen des Iran hat in einem Fernsehinterview zugegeben, dass auf Anordnung von Qassem Soleimani, dem berüchtigten Befehlshaber der Quds Armee, die Armee Waffen, Munition und Truppen nach Syrien gebracht hat und dass sie mit Hilfe einer eigens dafür gebildeten Kampfbrigade aktiv am Mord der Menschen in diesem Land beteiligt war. Er bestätigte auch, dass die Luftwaffe der Armee mehrfach die Provinz Diyala im Irak bombardiert hat.

Alle diese Verbrechen stellen offene Verletzungen von Resolutionen des UNO Sicherheitsrates dar, besonders der Resolution 2231.

Bei diesem Interview mit dem Staatsfernsehen am 1. Januar sagte er aus: „Das IRGC war die wichtigste Streitmacht, die die Quds Armee unterstützt hat. Die Armee hat sich auch bereit erklärt. Anfangs leistete die Armee logistische Unterstützung. Ihre Frachtflugzeuge brachten Munition und Soldaten von Teheran nach Damaskus in Syrien. Die Bodentruppen lieferten Munition für verschiedene Kaliber, große und kleine, verschiedenen RPG 7 und SPG 9 Raketen, 107 mm Geschosse und Katjuschas. Täglich beluden wir viele große Lastwagen mit Munition. Einen Teil davon brachten wir zum Flughafen, damit sie in Flugzeuge nach Syrien geladen würden. Andere Teile sollten an die Khosravi Grenze mit dem Irak transportiert werden, wo irakische Lastwagen sie übernommen haben. Nach einiger Zeit schickten wir Spezialkommandos (in den Irak) und später Artillerie. Diese enge Verbindung zwischen der Armee und der Quds Armee setzte sich fort. Gelegentlich hielt es Haj Qassem (Soleimani) für notwendig, dass unsere Kämpfer in Aktion träten. Unsere Luftwaffe hat mehrere Einsätze zur Bombardierung der Diyala Provinz ausgeführt. Als die 747 Flugzeuge landeten, wurden sie beschossen. Sie können herkommen und sich die Flugzeuge ansehen. Sie haben überall Löcher von Kugeln. Der Pilot ist damit im Dunkeln ohne Lichter zur Orientierung gelandet, die Munition und die Soldaten wurden abgeladen und dann ging es zurück. Acht Armeekommandos wurden zu Märtyrern. Haj Qassem sagte, diese (die Armeesoldaten in Syrien) sollten sich nicht ausbreiten. Sie müssten eine Brigade bilden. Die Spezialkommandos, die wir dahin entsandten, waren in Brigadeformation. Wir nannten sie Malek Ashtar und wir erweiterten sie in der Region Aleppo mit Fatemiyoun (afghanischen Rekruten). Es wurden auch ein Befehlshaber und verschiedenen Stellvertreter, ein Team aus Piloten und ein Team für die Munition mitgeschickt, was unseren Kräften einiges an Schlagkraft verlieh“.

Die beispiellosen Eingeständnisse eines der Befehlshaberveteranen der Armee machen es zum Greifen deutlich, dass der herrschende religiöse Faschismus die Armee für Terrorismus, Kriegstreiberei und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Irak und in Syrien in Dienst gestellt hat.

Am 19. April 2016 gab der Iranische Widerstand bekannt: „Nach eine Folge von Niederlagen des IRGC hat Khamenei auch die konventionelle Armee nach Syrien geschickt“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI)
3. Januar 2021