Saturday, November 26, 2022
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Berlin verärgert über Holocaust-Konferenz im Iran

Eine im Iran geplante Konferenz über den Holocaust hat zu Unmut bei der Bundesregierung geführt. Das Auswärtige Amt bestellte den iranischen Geschäftsträger ein, um ihm die deutsche Position «unmissverständlich deutlich zu machen», wie Außenamtssprecher Jens Plötner am Freitag mitteilte.
Berlin – Eine im Iran geplante Konferenz über den Holocaust hat zu Unmut bei der Bundesregierung geführt. Das Auswärtige Amt bestellte den iranischen Geschäftsträger ein, um ihm die deutsche Position «unmissverständlich deutlich zu machen», wie Außenamtssprecher Jens Plötner am Freitag mitteilte.

Die Bundesregierung habe alle Äußerungen, in denen das Existenzrecht Israels in Frage gestellt oder der Holocaust in Zweifel gezogen werde, stets zurückgewiesen. Die Regierung verurteile alle Versuche, Zweifeln am Holocaust eine Plattform zu geben.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte in der Vergangenheit mehrfach den Holocaust geleugnet und mit Israel-feindlichen Äußerungen von sich reden gemacht.