Friday, January 27, 2023
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Bestattungszeremonie nach Durchsuchung in Anwesenheit der repressiven Truppen

 Militärische Besetzung des Lagers Ashraf, Nachricht Nr. 58

NWRI – Askari, Malikis Sprecher im irakischen Verteidigungsministerium, hatte zugesagt, die irakische Regierung sei bereit, bei der Bestattung der 34 Märtyrer von Ashraf zu helfen und das dafür Notwendige zur Verfügung zu stellen. Doch vor wenigen Stunden leugnete die Leitung der militärischen Operationen auf Befehl Nouri al-Malikis, was Askari gesagt hatte und bewies damit, dass seine Äußerungen nichts anderes waren als leere Propaganda, mit der er auf den internationalen Druck reagierte.

 

Die Leitung der militärischen Operationen ließ die Bewohner von Ashraf durch einen Mittelsmann wissen, nur zwei Gruppen von je 150 Bewohnern dürften an der Trauerfeier getrennt teilnehmen, und dies nur, nachdem sie alle durchsucht worden seien. Die Feier dürfe von Anfang bis Ende nicht länger als 2 – 3 Stunden dauern, keine Musik dürfe dabei gespielt werden, und das Tragen von Emblemen und Fahnen der PMOI und Ashraf sei verboten. Die Zeremonie werde in Anwesenheit und Aufsicht bewaffneter irakischer Einheiten stattfinden.

Im Namen des iranischen Widerstandes in Paris hat Frau Rajavi diese niederträchtige Weise des Umgangs mit den Leichnamen der Märtyrer, wie Maliki sie anordnete, entschieden verurteilt und erklärt, die Bewohner Ashrafs würden solche Bedingungen niemals akzeptieren. Im Gegenteil sollten die Vereinten Nationen und die Truppen der USA die Trauerfeier für die 34 Märtyrer sichern und dazu das Perlen-Mahnmal den Bewohnern Ashrafs überlassen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 15. April 2011