Tuesday, January 31, 2023
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Bewohner von Ashraf laden US Außenministerium zur Inspektion des Camps ein, um ihre Erklärung zu korrigieren

Da der Anwalt des US Außenministeriums nicht die komplette Entwaffnung von Ashraf durch die US Armee bestätigte, luden die Bewohner von Ashraf die Behörde ein, Ashraf zu inspizieren und die Behauptungen des Anwalts zu widerrufen und damit einer Fehlinterpretation der irakischen Regierung und der Mullahs vorzubeugen.
NWRI – Am 8. Mai 2012 ging es vor dem US Berufungsgericht um eine Anklage der Volksmojahedin Iran und ob der vom Gericht angeordnete Vollstreckungsbefehl der Überprüfung der Terrorlistung der Organisation durchgeführt werden muss.

Der Anwalt der Regierung sagte zur Überraschung aller Beteiligten, dass die USA keine Möglichkeit gehabt hätten, Camp Ashraf zu inspizieren und behauptete, dass das US Militär nicht in der Lage sei, zu bestätigen, dass die Volksmojahedin Iran entwaffnet seien. Dies widerspricht allen Fakten der letzten neun Jahre. 

Der Vertreter der Bewohner von Ashraf schrieb in einem Brief an die US Außenministerin, dass er über eine solche unfundierte Aussage eines Regierungsvertreters schockiert sei und schrieb:“ CENTOM gab im Mai 2003 eine Erklärung heraus, dass die PMOI alle Waffen an die US Armee übergeben habe. General Odierno sagte in einer Videokonferenz am 18. Mai 2003 aus Bagdad, dass „die MEK komplett entwaffnet ist. Wir haben alle leichten und schweren Waffen an uns genommen.“ Bei mehreren weiteren Anlässen bestätigten US Offiziere, die in Ashraf dienten, dass sie Zugang zu allen Bereichen in Ashraf gehabt hätten.

Er lud das US Außenministerium und die US Armee im Namen der Bewohner von Ashraf ein, sofort und zu jeder Zeit, bei Tag oder Nacht Ashraf zu besuchen und mit entsprechenden Geräten und Ausrüstung alles noch einmal zu inspizieren. Er drückte die Hoffnung aus, dass „das Außenministerium“ diese Aussagen zurückzieht, welche vom Mullahregime oder den irakischen Truppen falsch verstanden werden könnten und die für weitere Verbrechen gegen die Bewohner von Ashraf eingesetzt werden können.

Der Vertreter der Bewohner ergänzte:“ Die Bewohner von Ashraf sind bereit, dafür alle notwendigen Einrichtungen auf ihre eigenen Kosten den benötigten US Truppen bereit zu stellen. Wenn die Einladung abgelehnt wird, zeigt dies eindeutig, dass die Aussagen des Regierungsanwaltes ein beschämender Versuch sind, dem Mullahregime im Rahmen der Atomverhandlungen beschwichtigend zu Diensten zu sein. Es ist ein schändlicher Versuch, einem Regime zu helfen,  welches den regionalen Frieden und deren Sicherheit sowie die Freiheit des eigenen Volkes gefährdet.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
10. Mai 2012