Thursday, December 1, 2022
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Chiemwaffenangriff der Luftwaffe von Assad auf Khan Sheikhoun fand mit Unterstützung der Bodentruppen der Revolutionsgarden statt

Bei der Untersuchung der Ereignisse vor und nach dem Chemiewaffenangriffs auf den Ort Khan Sheikhoun, fanden sich klare Belege dafür, dass der Angriff mit Unterstützung der iranischen Revolutionsgarden im Norden von Hama erfolgte. Seit die freie syrische Armee und die syrische Opposition am 21. März in Richtung Norden von Hama vorstieß und bis auf drei Kilometer an Hama heran kam, wurden Truppen der Revolutionsgarden aus Damaskus und den Vororten dorthin verlegt und von hochrangigsten Befehlshabern geleitet. Diese Truppen befinden sich nun im Norden und Westen der Stadt Hama und rund um das Dorf Soran. Zu den Truppen gehört die 19. Fajr Shiraz Division, Bataillone einer Division mit dem Namen Nabi Akram von Kermanshah, die Saberine Spezialeinheiten aus der Teheran Provinz und die Ninawa Brigaden aus der Golestan Provinz.

Weniger als zwei Wochen vor dem Angriff mit Chemiewaffen auf Khan Sheikhoun wurden Duzende Revolutionsgardisten und ihre Söldner sowie einige Kommandeure der Revolutionsgarden bei Kämpfen in der Region getötet. Zu ihnen gehören:

• Brigadegeneral der Revolutionsgarden Abdullah Khoshnoud von der 19. Fajr Division, gefallen am 29. März in den Vororten von Hama;

• Oberst Morad Abbasifar von der Division Nabi Akram. Er hatte enge Verbindungen mit Quassem Soleimani. Er fiel Ende März in Moardas, einer Stadt nordöstlich von Hama;

• Mohammad Jannati bekannt als Haj Haidar, ein Kommandeur der Revolutionsgarden in Syrien, gefallen Ende März in Tarabee in der Nähe der Stadt Halfaya;

• Saeed Khaja Salehani, Offizier der Revolutionsgarden, gefallen am 25. März nördlich von Hama;

• Hossein Moez Gholami von den Revolutionsgarden in Teheran, Abuzar Farahbakhsh und Ghodratollah Aboudi von der 19. Fajr Division, gefallen in der Hama Provinz;

Zudem wurde eine große Anzahl von Söldnern aus dem Irak, Afghanistan und Pakistan getötet, welche von den Revolutionsgarden nach Hama entsendet wurden. Die Zahl der Verluste war so hoch, dass am 31. März – vier Tage vor dem Chemiewaffenangriff – Quassem Soleimani die Truppen der Revolutionsgarden im Hama besuchte, um ihre Moral zu stärken.

Das Ziel des Chemiewaffenangriffs auf Khan Sheikhoun war das Verschieben der Machtverhältnisse zu Gunsten der iranischen Revolutionsgarden. Die Konfliktzone der Revolutionsgarden befand sich rund 20km von Khan Sheikhoun entfernt.

Nach dem Angriff setzten die Revolutionsgarden ihre Überfälle in der Region fort und in der letzten Woche wurden zahlreiche gefallene Soldaten der afghanischen und pakistanischen Milizen in den Iran zurück überführt.

Seit Bashar al-Assads Bodentruppen schwere Verluste hinnehmen mussten, werden die Bodenoperationen in Syrien hauptsächlich von den Revolutionsgarden und der Luftwaffe von Assad durchgeführt, welche die Revolutionsgarden bei ihren Operationen unterstützt.

Der Brigadegeneral der Revolutionsgarden, Hossein Hamadani, der im Oktober 2015 bei den Kämpfen rund um Aleppo fiel, schrieb in seinen Memoiren:“ Im März 2013 stand die Opposition kurz vor einem Sieg….sie haben die Schlinge um den syrischen Präsidentenpalast immer enger gezogen und wollten den Palast besetzen….Bashar al-Assad dachte, es sei vorbei und prüfte, welches Land ihn aufnimmt“. Hamadani erklärt dann, wie die Revolutionsgarden Bashar al-Assad von einem Sturz retteten.

Die Rolle des klerikalen Regimes und der Revolutionsgarden bei dem Chemiewaffenangriff zeigt wieder einmal, dass der einzige Weg zum Ende des Blutvergießens in Syrien die Vertreibung des Mullahregimes und seiner Revolutionsgarden und deren Söldner aus Syrien ist.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
19. April 2017