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COVID-19 Krise im Iran: Die Zahl der Todesfälle steigt rapide und eine Tragödie bahnt sich an

desfälle steigt rapide und eine Tragödie bahnt sich an
Fast 52 000 Menschen haben wegen der COVID-19 Pandemie im Iran ihr Leben gelassen, meldet der Iranische Widerstand. Das iranische Regime spielt dennoch die Krise herunter und redet von mehr als 108 Toten, der höchsten Zahl an Toten dadurch, die es in zwei Monaten genannt hat. Das ist ein Zeichen einer humanitären Tragödie.
Obwohl das Regime seit Beginn der COVID-19 Ausbreitung versucht hat, diese Krise herunterzuspielen, bestätigen die Zahlen der Ansteckungen und Toten, die vom Gesundheitsministerium der Mullahs und außerdem die wirkliche Zahl, die die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) oder die Bürgerjournalisten bekannt gegeben haben, wie tiefgehend die Coronavirus Krise im Iran ist und dass eine riesige humanitäre Katastrophe die iranische Bevölkerung erwartet.
Sima Sadat Lari, Sprecherin des Gesundheitsministeriums des Regimes, erklärte dazu: „Die Provinzen West Aserbeidschan, Hormusgan, Khusistan, Kurdistan, Kermanshah, Sistan & Belutschistan und Bushehr haben Alarmstufe rot. Dieses Virus verhält sich unvorhersehbar und kann uns in jedem Augenblick erwischen, wo wir nicht aufpassen“.
Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete: „Kurdistan erwartet eine Woche des Todes. Wir sollten darauf eingestellt sein, eine Woche zu erleben, die mit Tod angefüllt ist… Krankenhäuser, die nur 50 Coronavirus Patienten hatten, haben jetzt keinen Platz mehr dafür, neue Patienten aufzunehmen. Es gibt siebenmal mehr Patienten durch das Coronavirus als in der vorherigen Welle der Ansteckungen“.
Hinzukommt noch, was die staatliche Nachrichtenagentur Fars am 13. Juni meldet: „Der Gouverneur der Provinz West Aserbeidschan schlug Alarm wegen der Abnahme des Durchschnittsalters der Opfer durch das Coronavirus: ‚In den letzten Wochen wurden wir Zeugen einer Abnahme des Alters der Verstorbenen‘“.
Statt den Menschen zu helfen, betreibt das Regime eine Politik der Herdenimmunität, die nur zeigt, wie wenig für die Mullahs Menschenleben eine Rolle spielen, obwohl sie die Ressourcen haben, um den Menschen zu helfen.
Der Präsident des Regimes Hassan Rohani und der Oberste Führer Ali Khamenei zwingen die Menschen zurück zur Arbeit und haben die religiösen Stätten wieder geöffnet, um davon zu profitieren. Übereinstimmend mit Khamenei und Rohani bat heute auch Mohammad Bagher Qalibaf, der Vorsitzende des Parlaments des Regimes, um eine schnelle Wiedereröffnung aller religiösen Stätten im ganzen Iran: „Ein Punkt war, dass Freunde die Verlängerung der Schließung der Moscheen während des Ausbruchs des Coronavirus kritisiert haben. Sie seien überzeugt, dass die religiösen Zentren und die Moscheen die Protokolle des Hauptquartiers für den Kampf gegen das Coronavirus schon früher umsetzen könnten und dass Moscheen und heilige Schreine nicht so lange geschlossen bleiben würden“.
Das iranische Regime hat die Existenz der tödlichen COVID-19 Krise im Iran wochenlang geleugnet, um eine höhere Beteiligung bei den Scheinwahlen für das Parlament zu bekommen, die aber trotzdem boykottiert wurden. Dennoch wurden die Unterstützer des Regimes, die daran teilnahmen, Träger des Coronavirus und verbreiteten es im ganzen Iran. Außerdem setzte das Mullah Regime, während andere Länder ihre Flüge nach China stoppten und sich weigerten, chinesische Touristen hereinzulassen, als das Virus dort zuerst entdeckt wurde, aus wirtschaftlichen und politischen Interessen seine Flüge nach China fort und ließ chinesische Touristen zu. Das Unternehmen Mahan Air der Revolutionsgarden spielte dabei eine wichtige Rolle.
Seit Anbeginn der Pandemie hat das Regime versucht, die Krise herunterzuspielen. Das Regime erließ eine Anordnung zu einer nationalen Quarantäne. Trotzdem hat es die Menschen schnell zurück zur Arbeit beordert, weil die Mullahs im Gegensatz zu anderen Ländern den Menschen nicht finanziell geholfen haben und sich immer mehr Menschen in die Armee der Hungernden einreihten und ein landesweiter Aufstand drohte.
Schon in den ersten Tagen des Ausbruchs des Coronavirus und seither hat das iranische Regime versucht, die COVID-19 Krise als Mittel zu benutzen, um die Unruhe in der iranischen Gesellschaft zu ersticken. Aber die Mullahs werden dazu nicht imstande sein und sind im Zustand äußerster Angst, wenn es um das geht, was sie die „Post-Coronavirus“ Ära nennen.
Hierzu hat die staatliche Etemad Online am 14. Juni ein Interview mit Mohsen Rannani veröffentlicht, einem der Experten des Regimes. Rannani bezeichnete die landesweiten Proteste von 2009 bis zum November 2019 als „Erdbeben“ und meinte:
„Dieses Jahrzehnt wird mit einem sozialen, wirtschaftlichen und institutionalisierten Coronavirus Erdbeben enden. Dieses Erdbeben wird viele institutionelle und historische Strukturen verändern und wird tiefgreifende Folgen in allen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Sphären haben“.