Tuesday, January 31, 2023
StartNachrichtenCyberangriffe des iranischen Regimes auf Saudi - Arabien

Cyberangriffe des iranischen Regimes auf Saudi – Arabien

NWRI – Saudi – Arabien hat eine Koalition der Golfstaaten gegründet, die gegen Cyberkrieg aktiv wird. Die Hauptbedrohung ist das iranische Regime.

Dr. Abdul Razzaq Marjan, ein Experte für die digitale Welt, sagte gegenüber SkyNews TV:“ Das iranische Regime hat einen eindeutigen Cyberkrieg gegen Saudi – Arabien begonnen.

Er sagte weiter:“ Alle Angriffe gegen Saudi – Arabien gehen von einer Regierung aus und das ist das iranische Regime. Alle Cyberattacken waren Auswirkungen wichtiger politischer Veranstaltungen.

Bei der Islamkonferenz in der Türkei wurde die libanesische Hisbollah als terroristische Vereinigung anerkannt und das iranische Regime für seine Positionen angegriffen. Danach begann das iranische Regime gezielte Angriffe.

Wenn wir die technischen Möglichkeiten berücksichtigen, dann hat das iranische Regime zwar nicht die Kapazitäten, Viren und andere Programme in Sicherheitsbereiche einzuschleusen, aber Geheimdienstberichte zeigen, dass das iranische Regime spezielle Firmen dafür anheuert. So wie es terroristische Gruppen wie die Hisbollah für Terror anheuert, heuert es nun Hacker an. Diese Firmen sabotieren Systeme und entwickeln Virenprogramme. Symantec ist eine dieser Firmen, die aufgedeckt wurden. Es ist zwar kein Krieg auf Geheimdienstbasis, aber dennoch ein terroristischer elektronischer Krieg, weil er zielgerichtet auf ein Land erfolgt, Saudi – Arabien, und dahinter politische Gründe stehen.  

 

Iran: Thousands of Teachers Protest Demanding Release of Jailed Colleagues, Decent Living Conditions
Iran: Tausende Lehrer protestieren für die Freilassung für inhaftierten Kollegen und bessere Lebensbedingungen

Tausende arbeitender Lehrer und Lehrer im Ruhestand gingen am Dienstag bei zahlreichen Protestaktionen in Teheran und anderen iranischen Städten auf die Straße und forderten die Freilassung inhaftierter Kollegen. Sie verurteilten die Urteile gegen Lehrer in ihren Gemeinden. Zudem wurde gegen verzögerte Lohnzahlungen, für die Einhaltung minimaler Zuschüsse sowie die gleiche Bezahlung in Bezug auf andere Regierungsvertreter protestiert.

Die Armutsgrenze für eine vierköpfige Familie im Iran wurde vom Regime auf 40 Millionen Rials gesetzt (rund 1000 $). Die Gehälter der Lehrer betragen meist nur 10 Millionen Rials. Viele der Lehrer sind völlig verarmt. Eine Reform der Versicherungen, der Pensionen und die Rückgabe von gestohlenem Geld aus den Pensionsfonds der Lehrer waren weitere Punkte beim Protest. 

Lehrer als Teheran, Karaj, Shahriar und Ghom versammelten sich vor dem Parlament der iranischen Hauptstadt. Auf den Plakaten war zu lesen:“ Genug mit Armut und Diskriminierung“, „Inhaftierte Lehrer müssen befreit werden“, „Sicherheit 1%, Hunger 99%“, „Eine ausreichende Versicherung ist unser Recht“, „Freiheit für Ismaeel Abdi“. Abdi wurde erneut am 9. November 2016 verhaftet und zu sechs Jahren Haft wegen Anschuldigungen wie „Versammlung und geheime Absprachen gegen die nationale Sicherheit“ und „Propaganda gegen den Staat“ verurteilt. 

Auch Lehrerinnen waren mit ihren Kindern auf der Demonstration. Die unterdrückenden Sicherheitskräfte des Regimes bedrohten die Leute, um ein Anwachsen der Demonstration zu verhindern. Auch das Aufnehmen von Fotos und Videos wurde verboten. Die Internetverbindungen rund um das Parlament wurden abgeschaltet.

Ähnliche Proteste gab es vor dem Regierungsgebäuden für Bildung in Shiraz, Mashhad, Kermanshah, Arak, Rasht, Ghazvin, Tabriz, Ardebil, Zanjan, Isfahan, Ahwaz, Sanandaj, Marivan, Gharve, Saghez, Bane, Kamiaran, Deevandare & Dehgolan, Bushehr & Kongan, Oligudarz & Rumeshgan, Torbat Heydariye, Ferdose, Bojnourd, Lordegan und Shahroud.

In Ahwaz stand auf einem Plakat:“ Lehrer gehören in Klassenräume, nicht in Gefängnisse“.

Bei den Protesten der Lehrer in Marivan stand auf einem Plakat:“ Unsere Kinder brauchen freie Bildung“.

Bei den Protesten in Shiraz vor den Regierungsgebäuden wurden Tische ohne Lebensmittel gedeckt, um auf die Hungerstreiks und die schlechten Lebensbedingungen hinzuweisen.

Zu den landesweiten Protesten gab es eine Resolution, in der darauf hingewiesen wurde, dass Lehrer in Halbzeitstellen  quasi Vollzeit arbeiten müssen und dass es keine Jobsicherheit für sie gibt, ebenso wie bei Kindergärtnerinnen und anderen Angestellten im privaten Sektor.

Die Resolution rief zu einem Ende der repressiven Politik gegen Lehrer auf und ein Ende der Urteile gegen Aktivisten aus dem Bereich der Lehrer, eine Kompensation der Verluste und freie Bildung für Kinder und Teenager. Der Besuch der Schule bedeutet im Iran hohe Kosten und verwehrt so vielen Kinder die Teilnahme an Bildung.

Die Vorsitzende der Bildungskommission des Nationalen Widerstandsrates Iran lobte die Lehrerproteste und rief die Bürger aus allen Bereichen der iranischen Gesellschaft auf, vor allem die Frauen und Jugendlichen, sich aus Solidarität den Lehrerprotesten anzuschließen.

Vier Jahrzehnte lang hat das Regime gewütet und seine dunklen Tage werden enden, wenn eine Allianz der Solidarität gegründet wird. Sie wird das hochkorrupte und unterdrückende Regime stürzen und Demokratie und Freiheit herstellen, betonte sie.

Nationaler Widerstandsrat Iran
Bildungskommission
9. März 2017