Saturday, January 28, 2023
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Das iranische Regime bedroht aus Furcht vor Demonstrationen am 1. Mai Arbeiter in Sanandaj

NWRI – Das Mullah-Regime ergreift drakonische Maßnahmen, um die Arbeiter im Iran von Demonstrationen am 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeit, abzuhalten.

 

In jedem Jahr versucht das Regime, eine Atmosphäre der Einschüchterung zu schaffen; es droht den Arbeitern, um sie an gegen es gerichteten Demonstrationen zu hindern. In diesem Jahr haben sie dazu eine Anstrengung im letzten Moment unternommen.

In Sanandaj, im Westen des Iran, haben, während der Internationale Tag der Arbeit sich näherte, die Behörden Arbeiter und ihre Vertreter vorgeladen, um sie von Protesthandlungen abzuhalten.

Am Mittwoch, den 20. April begannen die repressiven Staatlichen Sicherheitskräfte, auf die Anwälte der Arbeiterrechte in Sanandaj Druck auszuüben. Eine Gruppe von Arbeitern, darunter Khaled Hosseini, Ghaleb Hosseini und Majid Hamidi, wurden von Agenten des berüchtigten Ministeriums für Nachrichten und Sicherheit (MOIS) ins polizeiliche Geheimdienstzentrum vorgeladen. Dort wurden sie vor der Teilnahme an Versammlungen zum Internationalen Tag der Arbeit gewarnt.

Zehn Tage vor dem 1. Mai begann das Regime mit umfassenden repressiven Maßnahmen, um Arbeiterdemonstrationen zu verhindern. Man nimmt an, daß es besonders verärgerte Demonstrationen gegen die in der letzten Zeit gesteigerte Zunahme der Arbeitslosigkeit befürchtet.

Die „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI oder MEK)“ hat die Arbeiter und die Bürger aller Schichten der iranischen Gesellschaft landesweit aufgerufen, am Internationalen Tag der Arbeit gegen das Regime zu demonstrieren.