Tuesday, February 7, 2023
StartNachrichtenTerrorismus & FundamentalismusDas iranische Regime blockiert GPS-Signale, um die Handelsschifffahrt zu stören

Das iranische Regime blockiert GPS-Signale, um die Handelsschifffahrt zu stören

Das Handelsmarine-Ministerium der Vereinigten Staaten hat die Handelsschiffe gewarnt, sie würden in der Straße von Hormuz und im Persischen Golf vom iranischen Regime bedroht; einige Schiffe hätten gemeldet, ihr GPS sei gestört worden.

Außerdem hat die Regierung auf Berichte über „unbekannte Sender“ hingewiesen, „die zu Unrecht behaupteten, sie seien Kriegsschiffe der USA bzw. der Koalition“.

Die Warnung, die am Mittwoch erlassen wurde, zählt – so berichtet CNN – eine Reihe von Vorfällen auf, in die der Iran seit dem Mai verwickelt ist; so hatte das iranische Regime das unter der Fahne des Vereinigten Königreichs fahrende Schiff „M/V STENA IMPERO“ aufgebracht und das unter liberianischer Flagge fahrende Schiff „M/V MESDAR“ angehalten und später wieder freigegeben.

Der Bericht spricht davon, dass „bei mindestens zwei“ der neueren Begegnungen mit dem Militär des iranischen Regimes von den betroffenen Schiffen „Störungen des GPS“ gemeldet wurden. „Ein Schiff schaltete, so wird berichtet, sein AIS (‚System automatischer Identifikation‘) aus, bevor es gekapert wurde; dadurch wurde die Kommunikation gestört.“

Das General-Kommando der USA, das die militärischen Operationen der Vereinigten Staaten in der Region beaufsichtigt, gab am Mittwoch eine Warnung heraus, in der es heißt: „Schiffe melden Störungen des GPS, Entstellung der Kommunikation von Brücke zu Brücke und/oder die Blockierung anderer Kommunikationen ohne Vorwarnung.“

„Die USA verfolgen weiterhin,“ so heißt es ferner in der Erklärung, „ihr Engagement für die Zusammenarbeit mit den Alliierten und den Partnern in der Region, um die Freiheit der Seefahrt und die Freiheit des Handels zu schützen und den Schutz ihrer Schiffe und ihres Personals in der Region zu gewährleisten.“

Ein Beamter des Verteidigungsministeriums der USA sagte CNN, das iranische Regime habe auf der Insel Abu Musa – im Persischen Golf, nahe der Straße von Hormuz – Apparate zur Blockierung des GPS stationiert.

Der Beamte sagte, das iranische Regime habe dort Blockierer aufgestellt, um die zivile Luftfahrt und die Navigationssysteme der Schiffe zu stören – in der Hoffnung, dass Schiffe oder Flugzeuge irrtümlich in iranische Gewässer bzw. iranischen Luftraum kommen, weil ihre GPS-Systeme nicht ordnungsmäßig funktionieren; damit würden die iranischen Truppen den Vorwand zu ihrer Beschlagnahmung erhalten.

Der Beamte sagte, die iranischen Blockierer seien gegenüber den Kriegsschiffen und der Luftwaffe der USA gegenüber wirkungslos.

Der Beamte sagte, dass Marineboote des iranischen Regimes die von Handelsschiffen benutzten AIS blockierten, damit es – das Regime – seine eigenen Schiffe als Handelsschiffe tarnen könne, während sie in Wahrheit dem Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) bzw. der iranischen Marine gehören.