Saturday, February 4, 2023
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Das iranische Regime demoliert in einem verarmten Dorf Häuser der Bewohner

NCRI – In dieser Woche demolierte das iranische Regime die Häuser zahlreicher Bewohner eines verarmten Dorfes, das im Südosten des Iran liegt – in der Provinz Sistan und Belutschistan.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, den 27. Juli in den Dorf Komb-e Moradabad im Zentralbezirk des Distrikts Chabahar. Die repressiven Sicherheitskräfte der Polizeistation (Division 12) in Bolshahr, Chabahar, rückten mit Bulldozern vor, zerstörten die Häuser der Bewohner und ließen sie obdachlos zurück.

Das Mullah-Regime behauptet, diese Häuser seien illegal erbaut worden. Augenzeugen erklärten, die Polizei habe ohne richterliche Anordnung mit der Zerstörung der Häuser begonnen. Sie habe die Bitten der Bewohner, das Zerstörungswerk zu beenden, vollständig mißachtet.

Die meisten Bewohner des Dorfes Komb-e Moradabad sind iranische Belutschen. Sie lebten früher in Vorstädten der Hafenstadt Chabahar und wurden wegen Dürre und Arbeitslosigkeit in den vergangenen 20 Jahren zum Umzug nach Komb-e Moradabad gezwungen.

Im Januar bewiesen graphische Dokumente, daß in Sistan und Belutschistan ein weiteres Dorf von dem fundamentalistischen Regime des Iran bis auf den Grund zerstört worden war.

Am 27. Dezember 2015 kamen nach Augenzeugenberichten die Staatlichen Sicherheitskräfte des Regimes mit 50 Polizeifahrzeugen und 10 Lastwagen in das Dorf Shahidan-e Danesh-Payeh und zerstörten die Häuser der Bewohner.

Shahidan-e Danesh ist etwa 2 km von Zahedan, der größten Stadt der Provinz und ihrer Hauptstadt, entfernt. Das kleine Dorf, mit dem Dorf-Code 711891 in den amtlichen Verzeichnissen enthalten, besaß ein Ortsschild und war an die Strom- und Wasserversorgung der Stadt angeschlossen.

Die repressiven Sicherheitskräfte behaupteten, die Häuser seien auf diesem Gelände illegal erbaut worden.