Tuesday, November 29, 2022
StartNachrichtenAtomprogrammDas iranische Regime: In den Atomgesprächen besteht eine weitgehende Uneinigkeit

Das iranische Regime: In den Atomgesprächen besteht eine weitgehende Uneinigkeit

Ein führender Atomunterhändler des iranischen Regimes teilte am Samstag mit, dass „Uneinigkeiten in schwerwiegenden Fragen“ bei den letzten Gesprächen mit den Weltmächten fortbestehen.

 

„Nach zwei Verhandlungsrunden mit den europäischen Vertretern haben sich unsere Standpunkte nicht angenähert und es existiert immer noch Uneinigkeit in schwerwiegenden Fragen“, gab Majid Takht-Ravanchi an.

Sein Kommentar folgte einem Austausch der Ansichten zwischen den Iranern und ihren europäischen Verhandlungspartnern  am Donnerstag in Wien im Vorfeld der Verhandlungen in New York am 18. September.

Im Anschluss an das Treffen am Donnerstag, sagte der stellvertretende Außenminister Abbas Araqchi gegenüber Reportern, dass die Unterschiede in den Positionen nach wie vor ‚groß‘ seien. „Wir haben einen schwierigen Weg vor uns“, meinte er dazu.

In letzten November haben das iranische Regime und die sechs Mächte ein Interim Abkommen abgeschlossen, bei dem Teheran eine gewisse Erleichterung der Sanktionen im Gegenzug zum Anhalten seiner besonders sensitiven atomaren Aktivitäten bekam.

Es gelang aber nicht, bis zum 20, Juli zu einer umfassenden Übereinkunft zu gelangen, nach dem das Regime seine Aktivitäten in den Atomanlagen weiter einschränken werde im Austausch gegen eine allmähliche Aufhebung der Sanktionen. Als neues Ende der Frist wurde der 24. November festgelegt.

Ein Diplomat in Wien hat eine neue Verlängerung der Zeit für die Verhandlungen ausgeschlossen, falls es bis dahin zu keiner Einigung kommt. Es sprach von einer „harten Deadline“, wie Reuters berichtete.