Saturday, January 28, 2023
StartNachrichtenWirtschaftDas iranische Regime ist von wirtschaftlichen und sozialen Krisen umzingelt

Das iranische Regime ist von wirtschaftlichen und sozialen Krisen umzingelt

Die iranischen Ölexporte sind im Juli auf unter 100.000 Barrel pro Tag gefallen, berichtet Reuters. Dies sind nur noch 5% der Exporte, welche das Regime vor den Sanktionen hatte. Die Vertreter des iranischen Regimes bestätigten, dass die iranischen Ölexporte die niedrigsten der letzten 40 Jahre sind.

Am 25. Juli gab Seyed Hamid Pour-Mohammadi, der stellvertretende Vizepräsident des Regimes in der Organisation für Planung und Management (MPO), zu, dass das Budget im iranischen fiskalischem Jahr 1398 (2019 – 2020) noch auf der Basis von 300.000 Barrels pro Tag kalkuliert wurde.

Er gab weiter zu, dass das Budget von 2018 – 2019 auf einer Basis von 1,5 Millionen verkauften Barrel pro Tag kalkuliert wurde und dass das Budget von 2017 – 2018 von 2,7 Millionen Barrel pro Tag ausging. Das heißt, dass die Öleinnahmen des Regimes um 85-95 % gefallen sind.

Die wiederholten Aussagen von hochrangigen Vertretern des Regimes zeigen, dass sich die Krise nicht nur auf Öleinnahmen und die Wirtschaft beschränkt. Das Regime ist von Krisen in allen sozialen, politischen, kulturellen und ideologischen Felder umzingelt.

„Wir sind nicht in der Lage, all diese Probleme zu lösen. Wir haben nicht – sicherheitsrelevante Felder in Dinge verwandelt, die unsere Sicherheit bedrohen, haben nicht – politische Fragen zu politischen Fragen werden lassen. Wir gehen all diese Dinge entweder radikal an oder wir zerstören sie, weil wir nicht wissen, wie wir sonst damit umgehen sollen. Am Ende haben wir damit dafür gesorgt, dass diese Bedrohungen nicht deeskaliert wurden, sondern nur noch mehr Opposition und Ablehnung produziert haben“, sagte Mohmmad-Reza Tajik, ein Regierungsexperte am 27. Juli 2019

Im Hinblick auf die Tatsache, dass das iranische Volk des Regime nicht mehr vertraut, sagte Ahmad Tavakoli, ein früheres Mitglied im Parlament des Regimes:

„Es muss nichts in die Menschen indoktriniert werden. Sie sehen die aktuelle Situation und verstehen, dass wir nicht ehrlich waren, dass die Revolution und der Islam kein Schritt nach oben auf der Leiter bedeuteten. Viele Menschen kommen zu dem Resultat, dass die Machthaber nur für sich arbeiten und dass das Volk nur aus Schild dazu dient, ihre Ziele zu erreichen. Diese Erkenntnis ist nicht über Nacht gewachsen, auch nicht in ein oder zwei Jahren. Es ist das Resultat eines kontinuierlichen Fehlverhaltens von hochrangigen Vertretern an der Spitze unserer Nation in den letzten 40 Jahren….Dies ist eine gefährliche Situation. Wir müssen uns diesem Mißtrauen in der Gesellschaft stellen.“

Dies ist exakt die Situation des iranischen Regimes, wie sie Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes auf einer Rede am 29. Juni 2019 in Albanien vertreten hat:

„Die Wahrheit ist, dass die Mullahs keine zuverlässige militärische Stärke haben. Sie haben keine Unterstützung vom Volk und es gibt auch kein gesundes Wirtschaftssystem. Die Mullahs zeigen ihre „Stärke“ nur in den Hinrichtungen, der Folter und der Unterdrückung der schutzlosen Bevölkerung. Im Ausland agieren sie nur deshalb ungestraft, weil sich niemand ihrer Kriegstreiberei und ihrem Terrorismus entgegen stellt.“