Saturday, December 3, 2022
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Das iranische Regime und der irakische Sonderausschuss senden weitere Berichterstatter der Mullahs

 genten der Mullahs in Ashraf – Erklärung Nr. 9

NWRI – Die Eskalation der inszenierten Show vor dem Eingang zum Camp Ashraf soll die skandalösen Auswirkungen des durch das iranische Regime und al-Maliki ausgelösten Wahlbetrugs im Irak überdecken. Seit den inzwischen zwei Monate anhaltenden Komplotts des klerikalen Regimes und des irakischen Sonderausschusses für Ashraf entsandte das iranische Regime am Freitag nun eine neue Agentengruppe zum Camp Ashraf um vor dem Eingang zum Camp Chaos zu provozieren. Um weiter Druck auf die Insassen des Camps auszuüben, verkleideten sich die neuen Agenten als Familienangehörige von Ashrafbewohnern, die aus allen Teilen Irans zusammen geholt wurden, um eine andere Gruppe abzulösen, die bereits seit einem Monat an der psychologischen Folter der Bewohner im Camp beteiligt waren. Am Samstag brachte die Botschaft des iranischen Regimes in Bagdad in Zusammenarbeit mit dem Büro des irakischen Premierministers eine Zahl von Reportern von Medien des iranischen Regimes (al-Aalam TV, al-Forat TV, Press TV, Kosar TV, Nachrichtenzeitschrift al-Bayeneh) das Staatsfernsehen Iraks (al-Iraqiya) und das persische Fernsehen von BBC zum Eingang von Camp Ashraf. Mit diesen inszenierten Medienshows und Interviews mit seinen Agenten versucht das iranische Regime vorzutäuschen, dass die iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK) Besuche von Familienangehörigen bei Insassen des Camps verhindern.

Mit dieser eskalierenden grässlichen Show der letzten Tage soll der Skandal vertuscht werden, der durch das Aufdecken des verbreiteten Betrugs und der Manipulationen bei den Wahlen im Irak und die Versuche des iranischen Regimes, Nouri al-Maliki und seine Regierung sowie den zu ihm gehörenden Block, falsche Ergebnisse in den Wahlcomputern zu erfassen, hervorgerufen wurde. Dieser groß angelegte Betrug rief verbreitete Proteste auf internationalem Niveau und bei den Dissidenten des irakischen Volkes hervor.

Die am 8. Februar begonnene, fehlgeschlagene Politik mit Agenten vor dem Eingang zum Camp hat bei Menschenrechtlern und Parlamenten in mehreren Ländern Empörung und Verachtung ausgelöst. Sie bezeichneten diese Komplotts als die Einleitung zu weiteren Massakern an Bewohnern des Camps und warnten vor ihren gefährlichen Konsequenzen für die Sicherheit und den Schutz der Bewohner des Camps. Die irakische Armee unterstützt die Entsendung der Individuen zum Eingang des Camps logistisch und mit der Bereitstellung von Transportmitteln. Sie warnen die Campbewohner jeden Tag, dass sich das Massaker wiederholen könne und skandieren Sprüche wie „Tod den Monafeqin (pejorative Bezeichnung der PMOI durch die Mullahs)“ und „Lang lebe die Islamische Republik“ und benutzen dazu Hochleistungsverstärkersysteme.

Die Ashrafbewohner würden, wie ise das in der Vergangenheit bereits wiederholt zum Ausdruck brachten, Journalisten in Ashraf begrüßen, die nicht zu den regimtreuen Medien gehören. Die Bewohner sind bereit, Journalisten in Ashraf in Empfang zu nehmen und mit ihnen ohne das Ministerium für Nachrichtendienste und Staatssicherheit des Regimes, die irakischen Agenten und das Militär zu sprechen. Sie fordern ebenfalls die Aufhebung der Restriktionen für familiäre Besuche in Ashrafd und bitten um freien Zugang für Familienangehörige zum Camp, so wie es bereits in den Jahren von 2003 bis 2008 der Fall war.

Die irakische Regierung belagert die Ashrafbewohner auf diese menschenunwürdige grausame Weise seit Anfang 2009 auf Geheiß des iranischen Regimes in offener Verletzung internationalen Rechts. Zu den Repressalien für die Ashrafbewohner gehört das Besuchsverbot für ihre Familienangehörigen und Rechtsanwälte, für Menschenrechtler, Parlamentarier und sogar irakische Arbeiter in Ashraf.

Der iranische Widerstand appelliert an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den UN Sicherheitsrat, die UNAMI, den Sonderbeauftragten des Generalssekrtärs für den Irak sowie die US Botschaft und die Truppen im Irak, sofort Maßnahmen einzuleiten, um die faulen, kriminellen Tricks zu beenden, mit denen internationale humanitäre Gesetze und das Internationale Menschenrecht verletzt werden und eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
13. März 2010