Tuesday, November 29, 2022
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Das Regime im Iran muss für sein ungeheuerliches Verhalten zur Verantwortung gezogen werden

Obwohl die US Administration darauf besteht, dass das kürzlich eingegangene Atomabkommen mit dem Iran nicht auf Vertrauen basiert, sondern auf Überprüfung, haben der Oberste Führer des Regimes Ali Khamenei und seine Kulis schon Inspektionen in militärischen Anlagen zurückgewiesen,

was einen entscheidenden Teil des Inspektionsregimes im langfristigen Abkommen mit Teheran darstellt, schreibt Majid Sadeghpour, politischer Direktor der Organisation der iranisch-amerikanischen Gemeinschaften (OIAC) am Montag in The Hill.

„Teherans Gesprächspartner haben, so scheint es, eine Reihe von unnötigen Konzessionen in der Vereinbarung gemacht. Inzwischen hat das Regime das Gefühl, dass es noch mehr Kompromisse herausschlagen kann, wen es nur tief genug gräbt“,  sagt er.

„Ohne irgendeinen nennenswerten Rückhalt in der Bevölkerung und konfrontiert mit einer wirksamen organisierten Opposition haben die Mullahs einen existentiellen Grund, das Aufgeben ihres Atomprogramms zurückzuweisen“.

Khamenei hat zuletzt kapituliert und das Atomabkommen akzeptiert, nicht wegen des Drucks der so genannten Gemäßigten im Regime, sondern aus Furcht vor einer Bevölkerung, die an ihre Grenze gebracht worden ist. „Im Jahr 2009 ist sein Regime fast gestürzt worden nach den großen landesweiten Erhebungen. Sein Regime will eine Wiederholung dieses Szenarios nicht haben und könnte ihm nicht standhalten, wenn man die lähmenden Sanktionen und das enorme wirtschaftliche Missmanagement berücksichtigt.

Die Routine des Guter Bulle-Böser Bulle, die vom Regime angewandt wird, ist instrumentiert worden, um zu verschleiern, dass Teheran das Abkommen verzweifelt benötigt. Dieser heuchlerische Tanz zielt auch darauf, den Westen davon zu überzeugen, dass er das Regime seine atomtechnische Infrastruktur bewahren und nur so wenig wie möglich Konzessionen  und Verpflichtungen eingehen lässt.

Die internationale Gemeinschaft muss die Mullahs mit ihren eigenen Waffen schlagen und sie dort treffen, wo sie am verletzlichsten sind: die Ablehnung des Regimes in der iranischen Bevölkerung. Krieg ist nicht die Alternative zum Atomabkommen, wie es manche glauben machen wollen. Das iranische Volk ist bereit und imstande, einen Regimewechsel herbeizuführen. Es gibt die dritte Option: dem iranischen Volk die Macht zu geben, einen Iran ohne Atomwaffen sicherzustellen durch die Einrichtung einer säkularen Regierung, die Menschenrechte respektiert und Atomwaffen ablehnt.

Bevor das Regime zu Milliarden Dollar aus den freigegebenen Vermögen Zugang erhält, sollten die Vereinigten Staaten und Europa das Regime für seine empörenden Rechtsverletzungen und den internationalen Terrorismus zur Verantwortung ziehen. Das ist der richtige strategische Pfad, um Teherans Streben nach der Atombombe zu durchkreuzen“, heißt es weiter bei ihm.