Saturday, December 3, 2022
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Der Botschafter des iranischen Regimes dankt dem irakischen Minister für die Menschenrechte für das Massaker in Ashraf

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf – Nachricht Nr. 102

Die terroristische Quds-Truppe übernimmt in Bezug auf die Mitglieder der PMOI in Ashraf das Steuer des Ministeriums für die Menschenrechte

NWRI – Das sogenannte irakische Ministerium für die Menschenrechte hat berichtet, der Botschafter des klerikalen Regimes im Irak, Danaifar, ein bekanntes Mitglied der terroristischen Quds-Truppe, habe sich am 9. Mai 2011 mit al-Soudani, dem irakischen Minister für die Menschenrechte getroffen; zu Beginn dieses Treffens habe er „den Dank für das positive Ereignis zum Ausdruck gebracht, durch welches die gegenseitigen Beziehungen beider Nachbarländer verbessert wurden“.

Als Pate des Ministers für Verbrechen gegen die Menschlichkeit fügte Danaifar hinzu: „Die ständige Präsenz der PMOI im Irak liegt weder im Interesse des Irak noch dem des Iran; wenn diese Organisation sich nicht in der Diyala-Provinz aufhielte, wäre die Lage friedlicher, und terroristische Operationen hätten aufgehört.“ Der Grund liege darin, „daß die Vereinigten Staaten und einige europäische Länder diese Angelegenheit als eine politische behandeln wollen und (zusammen mit) Ad Melkert, dem Vertreter der UNO im Irak, ihre Unterstützung dieser Organisation zum Ausdruck gebracht haben“.

Darnach erklärte Danaifar, er habe sich soeben mit dem stellvertretenden Außenminister des Irak getroffen und mit ihm die Errichtung eines trilateralen Komitees beschlossen, an dem das irakische Außenministerium, die iranische Botschaft in Bagdad und die ICRC (das Corps der iranischen Revolutionsgarden) beteiligt werden sollen; es soll sich mit den Angelegenheiten des Lagers Ashraf befassen. Er schlug vor, das Ministerium für die Menschenrechte solle einen Vertreter in das Komitee entsenden.

In dem Bericht des sogenannten Menschenrechtsministeriums heißt es weiter: „Der iranische Botschafter fügte hinzu, Angehörige der unlängst in Ashraf getöteten PMOI-Mitglieder haben verlangt, ihre Leichen sollten in den Iran gebracht werden; der Botschafter habe den Irak dafür um Hilfe gebeten…“ (Website des irakischen Menschenrechtsministeriums am 9. Mai 2011)

Dieser offizielle Bericht des sogenannten irakischen Menschenrechtsministeriums zeigt klar, daß in Sachen der PMOI in Ashraf die Velayat-e faqih und die terroristische Quds-Truppe das Ruder in Malikis Regierung, besonders seinem Außen- und seinem Menschenrechtsministerium übernommen haben. Dieser Bericht ist so abstoßend, daß kein vornehmer Iraki, kein gerecht denkendes Gewissen in der Welt ihn ertragen kann.

Es ist nun vollkommen klar: Daß Maliki seit mehr als einem Monat versucht, die Bestattung der Märtyrer von Ashraf zu verhindern, verstößt gegen alle islamischen und humanistischen Traditionen; Maliki gehorcht damit den Befehlen des religiösen Faschismus und dem unmenschlichen Regime im Iran.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran
den 10. Mai 2011